Weite Wege sind passé

In Schwerin erleichtert Desktop-Virtualisierung das Flughafen-Management

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Die Voraussetzungen

Insgesamt waren zunächst 20 Arbeitsplätze zu virtualisieren. Aufgrund der geringen Größenordnung ist die Umstellung ohne besonderes Risiko für den Betriebsablauf möglich. Gleichzeitig kann man auf dieser Basis Erfahrungen sammeln und gegebenenfalls optimieren.

Der Standort Schwerin-Parchim
Der Standort Schwerin-Parchim
(Bild: http://www.parchim-airport.com)

Die besondere infrastrukturelle Ausgangssituation war, dass keine vorhandene IT integriert werden musste und die Planung der neuen Infrastruktur quasi auf der „grünen Wiese“ erfolgte. Gleichzeitig gab es keine speziellen oder flughafenspezifischen Herausforderungen. Da die IT derzeit nur für die Verwaltungsbereiche eingesetzt wird, handelte es sich bei den Desktops also um typische Büroarbeitsplätze. Dennoch rechnet man im Zuge des Flughafenausbaus damit, dass noch spezifische Anforderungen für die IT hinzukommen.

Die Erfolge

Die Desktop-Virtualisierung bietet für das Flughafen-Management große technische und administrative Vorteile. In der derzeitigen Größenordnung verfügt Schwerin-Parchim über keine eigene IT Abteilung. Insofern war eine Maßgabe an die neue Infrastruktur, dass diese möglichst zeitsparend und effektiv administriert werden kann. Auch wenn die Ersteinrichtung einer virtuellen Infrastruktur zunächst aufwändiger ist als die einer traditionellen Infrastruktur, so hat sich in den Monaten nach der Inbetriebnahme gezeigt, dass die Administration zentral und wirtschaftlich erfolgen kann.

Gerade bei den räumlichen Voraussetzungen eines Flughafens ergeben sich erhebliche Vorteile, da die Arbeitsplätze der verschiedenen Abteilungen weit über das Gelände verteilt sind. Vor Einführung der Desktop-Virtualisierung waren routinemäßige Wartungen oder Fehlerbehebungen immer mit einem großen Zeitaufwand verbunden, da nicht alles per Fernwartung erledigt werden konnte. Somit erspart die Desktop-Virtualisierung dem IT-Administrator viele weite Wege und vor allem Zeit.

Ein weiterer Vorteil liegt in der zentralen Datenhaltung. Die Backups der Desktops erfolgen zentral im gesicherten Server-Raum, womit die Ausfallzeiten gering gehalten werden. Vor Einführung der Virtualisierung hatte ein Defekt eines Desktops meist zur Folge, dass der Mitarbeiter mindesten einen Tag nicht auf seine Daten zugreifen konnte. Bei einem Ausfall eines Zero Clients kann jetzt ein Ersatzgerät von jedem Mitarbeiter selbst in Betrieb genommen werden.

Das Zwischenfazit

Im ersten halben Jahr seit Einführung der Desktop-Virtualisierung ist das Feedback der Mitarbeiter durchweg positiv. Auch hat sich gezeigt, dass der Administrationsaufwand auch in dieser Größenordnung bereits gesenkt werden konnte. Updates können zeitnah eingespielt, Backups zentral verwaltet und die Sicherheit damit erhöht werden.

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