VirtualBox kommt mit vielen Gästen zurecht
VirtualBox existiert in mehreren unterschiedlichen Varianten und unterstützt unterschiedliche Host- und Gastsysteme - mit einer Einschränkung: Es kann sich derzeit nur um 32-Bit-Gäste handeln. Ob der Host ebenso 32-Bit oder 64-Bit breit ist, spielt hingegen keine Rolle. Die virtuellen Gäste laufen, anders als bei der Paravirtualisierung, ohne Modifikation in ihren virtuellen Maschinen. Zum Funktionsumfang des Tools gehören alle Basisfunktionen zum Erzeugen, Starten, Stoppen oder Löschen der virtuellen Maschinen. Ferner unterstützt VirtualBox Snapshots und den Remote Zugang zur Fernwartung. Wer selbst Hand anlegen möchte kann sich die Software aus dem Internet laden.
Dort werden circa 30 unterschiedliche Betriebssysteme aufgelistet. Wer Windows als Hostsystem einsetzen möchte, für den bietet Sun Microsystems unter anderem die Variante Windows x86 und Windows AMD 64 Bit. VirtualBox kann derzeit unter den folgenden Host-Betriebssysteme ausgeführt werden:
- Windows XP 32 Bit
- Windows Server 2003, 32 Bit
- Windows Vista 32 und 64 Bit
- Apple Mac OS X mit Intel Hardware
- Linux 32 und 64 Bit
- Debian GNU/Linux 3.1 und 4.0
- FedoraCore 4 bis 8
- Gentoo Linux
- Red Hat Linux 3, 4, 5
- SUSE Linux 9 und 10
- open SUSE 10.1. 10.2 und 10.3
- Ubuntu 5.10, 6.06, 6.10, 7.04, 7.10
- Mandriva 2007.1 2008.0
- Solaris 32 Bit und 64 Bit
- Open Solaris
- Solaris 10
So umfangreich wie die Liste der Hosts ist auch die Unterstützung für die Gäste. Hier kommt VirtualBox mit folgenden Systemen zurecht:
- Windows NT
- Windows 2000, XP, Server 2003, Vista
- DOS, Windows 3.x, 95, 98, ME
- LINUX 2.4
- Linux 2.6
- Solaris 10, Open Solaris
- FreeBSD
- Open BSD
- OS/2
Das Setup der Software und der Umgang mit ihr sind einfach. Die rund 30 MByte große MSI-Datei ist schnell entpackt und installiert. Anschließend präsentiert sich VirtualBox in einer überschaubaren und aufgeräumten Oberfläche. Ganz im Sinne der heutigen Gepflogenheiten ordnet das Virtualisierungstool die gesamte Verwaltung in mehrere Abschnitte. Links sind die virtuellen Maschinen und rechts deren Detaillierung eingeblendet. Darüber hinaus liefert die Verwaltungskonsole eine Icon-Leiste mit den Funktionen zur Neuanlage von virtuellen Maschinen, dem Ändern von Konfigurationseinstellungen, dem Löschen und Starten von virtuellen Maschinen und dem Verwerfen von Snapshots. Das ist im Wesentlichen auch der Umfang des Tools.
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