Es kommt vorerst kein Rechenzentrum nach Babenhausen... Stack Infrastructure zieht sich aus Babenhausen zurück

Von Paula Breukel 1 min Lesedauer

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Aus dem geplanten Rechenzentrums-Campus auf dem ehemaligen Continental-Areal wird vorerst nichts. Stack Infrastructure hat seine Pläne aufgegeben und begründet den Rückzug mit einem langwierigen und unsicheren Genehmigungsprozess.

Daten von OpenStreetMap - Veröffentlicht unter ODbL(Bild:  OpenStreetMap)
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(Bild: OpenStreetMap)

Stack Infrastructure verfolgt den Bau eines Rechenzentrums auf dem ehemaligen Continental-Gelände in Babenhausen nicht weiter. Das bestätigte Grundstückseigentümer Aumovio.

Als Grund nennt das Unternehmen den „langwierigen und unsicheren Prozess“, der eine verlässliche Umsetzung des Vorhabens derzeit verhindere.

Der US-amerikanische Betreiber plante auf dem rund 270.000 Quadratmeter großen Areal einen Rechenzentrums-Campus mit einem Investitionsvolumen von bis zu drei Milliarden Euro. Die Pläne waren in den vergangenen Monaten ins Stocken geraten, nachdem die Stadtverordnetenversammlung den Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan zunächst nicht gefasst hatte. Stattdessen forderte die politische Mehrheit unter anderem eine Absichtserklärung sowie weitreichende finanzielle Zusagen des Investors.

Aumovio kündigte an, die Suche nach einem neuen Investor für das künftig nicht mehr benötigte Werksgelände voranzutreiben. Parallel beantragt das Unternehmen neue Aufstellungsbeschlüsse für Bebauungspläne, um die Voraussetzungen für eine Nachnutzung des Standorts zu schaffen.

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