CO2-Reduktion ist Unternehmensziel

HP erhöht den Umweltschutz entlang der Wertschöpfungskette

| Redakteur: Ulrike Ostler

HP will seine Energiebilanz verbessern und in Produktion, der Lieferkette und bei den Produkten stärker auf Nachaltigkeit setzen.
HP will seine Energiebilanz verbessern und in Produktion, der Lieferkette und bei den Produkten stärker auf Nachaltigkeit setzen. (Bild:StockWERK/ Fotolia.com)

Bis zum Jahr 2020 die CO2-Emmission, die im Betrieb, in der Lieferkette und dem Produktportfolio von HP-Produkten entsteht, um 40 Prozent sinken – im Vergleich zu den Werten aus dem Jahr 2010.

Schon einmal zuvor hatte HP angekündigt, bis 2020 den Gesamtausstoß von Treibhausgasen im Geschäftsbetrieb um 20 Prozent gegenüber 2010 reduzieren zu wollen. Dieses Ziel bezieht sich auf den Ausstoß der Kategorien „Scope 1“ und 2 der US-Umweltschutzbehörde. Darunter fallen direkte Emissionen aus Anlagen im Besitz von HP sowie indirekte Emissionen, die durch eingekaufte Energie- und Wärmeversorgung entstehen.

Im vergangenen Jahr hat sich HP zum Ziel gesetzt, den Ausstoß von Treibhausgasen bereits ab dem ersten Schritt der Lieferkette in den Bereichen Produktion und Transport bis zum Jahr 2020 im Vergleich zu 2010 um 20 Prozent zu senken.

Gabi Zedlmayer, Vice President und Chief Progress Officer im Bereich Corporate Affairs bei HP erläutert: „Als eines der weltweit größten IT-Unternehmen sind wir hervorragend aufgestellt, um unsere eigenen CO2-Emissionen zu senken und unsere Kunden dabei zu unterstützen.“

Produktion und Technik sollen mit weniger Treibhausgasen auskommen

Sie setzt hinzu: „Dafür entwickeln wir nachhaltige Technik, die veraltete, ineffiziente Prozesse ablösen soll. Mit dem neuen Reduktionsziel zeige HP noch einmal, wie wichtig es für das Unternehmen sei, eine CO2-arme Wirtschaft aufzubauen und die Weichen für eine bessere Zukunft und eine saubere Umwelt für künftige Generationen zu stellen.

Dabei bezieht sich die Emissionsintensität des HP-Produktportfolios auf Tonnen CO2e/Nettoertrag aus der Verwendung von Produktlinien mit hohem Volumen, zum Beispiel Notebooks, Tablets, Desktops, Mobile Computing Devices und Workstations; „Inkjet“- und „Laserjet“-Drucker; sowie HP-Server, darunter die Industrie-Standardserver, „HP Moonshot“ und „HP Apollo“.

Die Emissionen des Produktportfolios machen etwa 61 Prozent Kohlenstoffdioxid-Gesamtausstoß bei HP aus. Um den CO2-Ausstoß zu senken, erhöht HP beispielsweise die Effizienz von Rechenzentren durch Energie-effiziente Technik wie die Server-Architektur „HP Moonshot“, die bis zu 89 Prozent weniger Energie verbraucht, 80 Prozent Platz und 77 Prozent Kosten spart im Vergleich zu traditionellen Server-Umgebungen. Die Angaben beruhen auf HP-internen Analysen von HP Moonshot mit Proliant Moonshot Server-Modulen sowie auf Schätzungen der Gesamtbetriebskosten eines Moonshot-Systems mit Proliant Moonshot Server-Modulen im Vergleich zu traditionellen Servern.

Carbon Disclosure Project erkennt HPs Einsatz für den Klimaschutz an

Das „Carbon Disclosure Project“ (CDP) hat bereits zum wiederholten Mal das Bestreben von HP anerkannt, die CO2-Emissionen zu senken. Das CDP ist eine internationale Non-Profit-Organisation, die Unternehmen und Städten das einzige globale System bietet, mit dem sich wichtige Umweltdaten messen, offenlegen, verwalten und austauschen lassen.

Im soeben veröffentlichten „CDP S&P 500 Climate Change Report 2014“ erhält HP mit 100 von 100 Punkten den höchstmöglichen Wert für die Kategorie Offenlegung. Damit wurde HP in den „Climate Disclosure Leadership Index“ aufgenommen. Dieser stellt Unternehmen heraus, die höchste Transparenz und Qualität bei der Offenlegung von umweltbezogenen Daten bewiesen haben.

Zudem ist HP eines von 34 S&P-500-Unternehmen, die im diesjährigen CDP Climate Performance Leadership Index (CPLI) gelistet sind. In diesem Index werden Unternehmen genannt, die den Umweltschutz in ihre Geschäftsstrategie integrieren und eindeutige Maßnahmen ergreifen, um die umweltbezogenen Risiken zu minimieren. HPs Klimaschutzmaßnahmen wurden im höchsten Leistungsspektrum „A“ eingeordnet.

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