Virtuelle Maschinen unter libvirt automatisch starten lassen Gebloggt: VM-Management mit virsh
Unter Linux lassen sich mit dem grafischen, auf der libvirt basierenden Tool Virt Manager VMs, bzw. Hypervisors auf Basis von KVM/Qemu, Xen und, VMware, bzw. OpenVZ oder LXC-Container mit einer einheitlichen Oberfläche verwalten. Allerdings unterstützt Virt Manager nicht alle von der libvirt gebotenen Möglichkeiten, wie es etwa die CLI-basierte libvirt-Schnittselle virsh tut.
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Ein Beispiel ist etwa das automatischen Starten von VMs nach dem Hochfahren des Hypervisor-Hosts.
Das Eingeben von
virsh list
zeigt z.B. alle auf dem lokalen Host laufenden virtuellen Maschinen an; mit einem angehängten --all nicht nur die laufenden, sondern alle vorhandenen VMs. Soll eine davon beim nächsten Start des Virtualisierungs-Hosts automatisch starten, steht der Parameter autostart zur Verfügung, etwa
virsh autostart <vmname>
Soll die VM sofort starten und nicht erst beim nächsten Boot des Hypervosors, klappt das mit
virsh start <vmname>
Mit
virsh list --autostart
lassen sich alle virtuellen Maschinen anzeigen, bei denen die Autostart-Option aktiviert ist.
Die Autostart-Option lässt sich mit
virsh autostart --disable
wieder deaktivieren.
Virsh quittiert das mit „Domain <vmname> unmarked as autostarted".