Storage massive parallele Datenzugriffe

Fujitsu nimmt NVMe in Speicherportfolio auf

| Autor / Redakteur: Dr. Dietmar Müller / Dietmar Müller

Fujitsu will spezielle Non-Volatile Memory Express (NVMe)-Speicherprodukte entwickeln.
Fujitsu will spezielle Non-Volatile Memory Express (NVMe)-Speicherprodukte entwickeln. (Bild: gemeinfrei, geralt / Pixabay / CC0)

Fujitsu will spezielle Non-Volatile Memory Express (NVMe)-Speicherprodukte entwickeln. Die zukünftigen Ultra-High-Speed-Speichersysteme, die auf dem NVMe-Protokoll und der PCIe-Bustechnologie basieren, sollen da Management eines massiven parallelen Datenzugriff ermöglichen, ohne dafür die Anzahl der Speichersysteme erhöhen zu müssen.

Die zunehmende Einführung datenintensiver Technologien wie Künstliche Intelligenz, Big Data und das Internet der Dinge führt immer mehr zu parallelen Datenströmen, die verwaltet werden müssen. Das NVMe-Protokoll macht dies möglich.

Es kann bis zu 64.000 parallele Datenströme verarbeiten, während das SCSI-Protokoll, das in aktuellen, SAS-basierten All-Flash-Arrays verwendet wird, nur einen Prozess gleichzeitig verarbeiten kann. NVMe-basierte Systeme sind also ideal für daten- und verarbeitungsintensive Aufgaben wie In-Memory-Computing und die Bereitstellung von paralleler Echtzeit-Workload-Verarbeitung mit geringer Latenz für mehrere Anwendungen, sowohl in Rechenzentren als auch am Netzwerkrand.

Fujitsu nutzt bereits die NVMe-Technologie für den sekundären Cache-Speicher im neu eingeführten Hybrid-Array „Eternus DX 8900 S4“ und auch in den Primergy-Servern. Datacenter-Insider stellt in einem Whitepaper das neue Schnittstellenprotokoll vor: NVMe nutzt viele parallele Pfade mit geringer Latenz, um schnellere Antwortzeiten und einen höheren Datendurchsatz zu erreichen.

Auch unser Autor Michael Matzer zeigte sich unlängst überzeugt, dass NVMe über kurz oder lang SATA ablösen wird. Vielfach herrsche allerdings noch Ratlosigkeit darüber, ob es sich bei NVMe um eine echte Schnittstelle oder nur um ein Protokoll handelt.

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