Top 25 der infrastrukturellen und technischen FM-Unternehmen wachsen um 11 Prozent

Führende Facilitymanagement-Unternehmen in Deutschland

05.06.2008 | Redakteur: Ulrich Roderer

Lünnendonk-Liste 2008 zu Gebäudemanagement-Unternehmen
Lünnendonk-Liste 2008 zu Gebäudemanagement-Unternehmen

Der konjunkturelle Aufschwung macht sich auch im Dienstleistungssektor Gebäudemanagement vollends bemerkbar. Das zeigt die aktuelle Lünendonk-Liste 2008 „Führende Facility-Management-Unternehmen für infrastrukturelles und technisches Gebäudemanagement in Deutschland“ des Marktforschungsunternehmens Lünendonk.

Erstmalig enthält die diesjährige Studie ein Sonderkapitel mit einer Langzeitanalyse der Facility-Management-Branche zwischen 2003 und 2007. Mit ThyssenKrupp Industrieservice, Axima, Sodexho, Lattemann & Geiger sowie Plural Servicepool haben fünf Unternehmen den Sprung in die Top 25 geschafft. Während Axima, Sodexho und Plural Servicepool inzwischen mehrere Gewerke anbieten und ThyssenKrupp Industrieservice den konzerninternen Umsatz stark reduziert hat, erweiterte Lattemann & Geiger die Unternehmensgruppe kontinuierlich. „Trotz der guten Konjunktur setzt sich die Marktkonsolidierung ungebremst fort“, sagt der Geschäftsführer der Lünendonk GmbH, Jörg Hossenfelder. Der überwiegende Umsatz in Deutschland tätiger FM-Unternehmen wird im Inland erbracht. Allein die Betrachtung der 25 führenden Anbieter, denen man ein ausländisches Engagement qua Größe zutrauen würde, unterstreicht diese Tatsache.

Umsatz im Inland

Im abgelaufenen Geschäftsjahr konnten FM-Unternehmen das organische Wachstum im Vergleich zu den Vorjahren steigern. Die 25 führenden Facility-Management-Unternehmen (FM) sind in 2007 durchschnittlich um 10,9 Prozent gewachsen. Dabei haben sie einen Gesamtumsatz von 9,5 Milliarden Euro erzielt.

Das von Lünendonk für diesen Dienstleistungssektor berechnete Marktvolumen beträgt 52 Milliarden Euro; hiervon entfallen 18,3 Prozent auf die 25 führenden FM-Unternehmen respektive 12,3 Prozent auf die Top 10 (6,4 Mrd. Euro).

Darüber hinaus etabliert sich der FM-Markt zunehmend als Jobmotor. Allein die Top 25 der Lünendonk-Liste beschäftigten 2007 im Jahresdurchschnitt über 240.560 Mitarbeiter in Deutschland, was einem Wachstum von 3,9 Prozent entspricht (in 2006: 231.470).

Insgesamt 86 Dienstleister nahmen an der diesjährigen Studie teil. Die 25 führenden FM-Unternehmen, die 2007 die höchsten Umsätze in Deutschland erzielten und jeweils mindestens zwei Drittel ihres Umsatzes mit FM-Leistungen generierten, sind im zurückliegenden Geschäftsjahr 2007 im Durchschnitt um 10,9 Prozent gewachsen. Im Vorjahr lag das Wachstum bei 10,1 Prozent. Die Top 10 haben – unter anderem bedingt durch Zukäufe und Fusionen – durchschnittlich um 18,4 Prozent zugelegt. Für das überproportionale Wachstum sorgten die starken Zunahmen der Inlandsumsätze von Zehnacker (+67,0%), SKE (+42,7%), Voith Industrial Services (+22,0%) sowie Hochtief FM (+21,0%).

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