Server-Virtualisierung mit Microsoft Windows Server 2008

Erste Einblicke in Microsofts Virtualisierungsplattform Hyper-V

31.03.2008 | Autor / Redakteur: Autor: Frank Castro Lieberwirth / Andreas Donner

Server-Virtualisierung unter Windows Server 2008
Server-Virtualisierung unter Windows Server 2008

Microsoft bemüht sich verstärkt um den Virtualisierungsmarkt und wird Windows Server 2008 wahlweise mit oder ohne die Virtualisierungsplattform Hyper-V anbieten. Hyper-V befindet sich derzeit in der Beta-Phase und ist voraussichtlich ab dem dritten Quartal 2008 in der finalen Version verfügbar. Da Microsoft jedoch die Hyper-V-Beta bereits mit Windows Server 2008 ausliefert, lohnt sich ein erster Blick auf die neue Software schon jetzt.

Virtualisierung ist an sich keine neue Technik. „Neu“ an Virtualisierung ist, dass sie nun auch kleine und mittlere Rechnersysteme unterstützt. Dies liegt wiederum hauptsächlich daran, dass diese Systeme in den letzten Jahren eine enorme Leistungssteigerung erfahren haben.

Nach Angaben von Intel hat sich die CPU-Leistung von der 51xx- zur 54xx-Xeon-Reihe bei nahezu gleich bleibender Energieaufnahme mehr als verdoppelt (2,18-fach). Die Rechenleistung von CPUs ist demnach mittlerweile so groß, dass die Servergeräte oft nicht optimal ausgelastet sind. Zudem wird der Trend zum Mehrkern-Prozessor anhalten, sodass Virtualisierung Vorteile bei dynamischen IT-Strukturen liefern wird.

Microsoft hat mit dem Virtual Server 2005 R2 ein Produkt auf dem Markt, das eine zuverlässige Virtualisierung erlaubt, jedoch technologisch rückständig ist. Virtual Server 2005 unterstützt keine 64-Bit Gastbetriebssysteme, ist im Vergleich zum ESX-Server von VMware langsam und kann die Hardware nicht optimal ausnutzen, wie IP-Insider bereits berichtete. Von der Verwaltungsseite wird Virtual Server 2005 aktuell von dem System Center Virtual Machine Manager unterstützt, der eine dynamische IT-Infrastruktur ermöglicht.

Hyper-V unterstützt mit neuer Architektur das Windows Server 2008 64-Bit Betriebssystem und soll mit einer kommenden Version von System Center Machine Manager und Power Shell unterstützt werden. Kunden, die eine Windows Server 2008 Enterprise-Edition erwerben, können laut Microsoft mit einer Lizenz das Betriebssystem vier Mal auf einem physikalischen Gerät virtualisieren.

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