System Center überwacht auch Konkurrenz-Produkte

Einfacher als gedacht: VMware im Microsoft System Center

| Autor / Redakteur: Thomas Joos / Ulrike Ostler

Die Integration von VMware -Technik in die Verwaltungs-Tools von Microsoft erlaubt nicht jedes Feature; doch anderes funktioniert besser als zu vermuten.
Die Integration von VMware -Technik in die Verwaltungs-Tools von Microsoft erlaubt nicht jedes Feature; doch anderes funktioniert besser als zu vermuten. (Bild: Franjo/Fotolia.com)

Die „System Center“-Reihe von Micrsosoft bietet Möglichkeiten zur zentralen Verwaltung von Dritthersteller-Produkten. Besonders sinnvoll erscheint es, „VMware vSphere“ mit „System Center Virtual Machine Manager 2012“ zu verwalten. Nicht alles funktioniert, aber manches erstaunlich einfach.

Administratoren, die verschiedene Virtualisierungsprodukte einsetzen, zum Beispiel die oft genutzte Kombination „VMware ESX“,„ESXi“ und „Hyper-V“, können die beiden Lösungen auch parallel betreiben. Sobald System Center-Produkte installiert sind, lassen sich an diese schnell und einfach auch VMware-Produkte anbinden und gemeinsam betreiben.

Im "System Center Virtual Machine Manager" von Microsoft lassen sich parallel "Hyper-V"-Hosts und" ESX/ESXi" verwenden. Dazu ist aber "VMware vCenter" notwendig.
Im "System Center Virtual Machine Manager" von Microsoft lassen sich parallel "Hyper-V"-Hosts und" ESX/ESXi" verwenden. Dazu ist aber "VMware vCenter" notwendig. (Bild: Thomas Joos)

Das ist auch dann sinnvoll, wenn Unternehmen von VMware zu Hyper-V wechseln wollen, da sich die Migration über System Center Virtual Machine Manager effizienter durchführen lässt. Allerdings beherrscht System Center Virtual Machine Manager nicht alle Verwaltungsfunktionen für vSphere-Produkte.

Problematisch sind zum Beispiel das detaillierte Management eines vSphere-Hosts, -Clusters oder –Ressourcen-Pools sowie die Bereitstellung von Storage und Netzwerk. Sobald Sie vCenter und die vSphere Hosts angebunden haben, können Administratoren aber für einzelnen virtuellen Server auf den Hosts die meisten Verwaltungsaufgaben ausführen.

Das funktioniert und das nicht

Die virtuellen Server in VMware lassen sich ebenfalls an "System Center Operations Manager" von Microsoft anbinden.
Die virtuellen Server in VMware lassen sich ebenfalls an "System Center Operations Manager" von Microsoft anbinden. (Bild: Thomas Joos)

Admins können virtuelle Server starten und stoppen und sie können virtuelle Server pausieren. Es ist aber unmöglich, aus SCVMM heraus virtuelle Server zu speichern. Administratoren können aber Snapshots erstellen und verwalten. Auch das Löschen virtueller Server ist aus SCVMM heraus möglich.

System Center Virtual Machine Manager benötigt vCenter-Server für die Verwaltung. Durch die Anbindung eines VMware vCenter-Servers, lassen sich in SCVMM auch vSphere-Server verwalten (ESX, ESXi). vSphere-Hosts die nicht an vCenter und über vCenter an SCVMM angebunden sind, lassen sich nicht mit SCVMM verwalten.

Administratoren können virtuelle Server mit „vMotion“ über SCVMM migrieren, aber nicht zwischen verschiedenen vCenter-Servern verschieben. Klonen von virtuellen Servern ist grundsätzlich möglich.

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