C3 – Cloud, Connectivity und Co-Location

Digital Realty: Drei Zauberworte für die digitale Infrastruktur deutscher Unternehmen

| Redakteur: Ulrike Ostler

Es geht nicht alles an Unternehmens-IT in externe Clouds, aber manches. Und dafür benötigen die Firmen einen adäquaten Zugang.
Es geht nicht alles an Unternehmens-IT in externe Clouds, aber manches. Und dafür benötigen die Firmen einen adäquaten Zugang. (Bild: Digital Realty)

Was spielt beim Auf- und Ausbau einer digitalen Infrastrukturen die entscheidende Rolle? Das Marktforschungs-Unternehmen 451 Research ist der Frage im Auftrag von Digital Realty nachgegangen. Zu den Herausforderungen, mit denen sich deutsche Unternehmen konfrontiert sehen, gehören nicht nur die Verwaltung der eigenen IT, sondern auch der Zugriff auf andere Dienstleistungen wie Cloud und Konnektivitätsservices sowie der Rechenzentrumsstandort.

Auf die Frage, welches die größten Schmerzpunkte in der IT sind, lauteten die drei häufigsten Antworten der Befragten: Die Kontrolle steigender Kosten und Budgets, Probleme und Bedenken hinsichtlich der IT-Sicherheit sowie die Verwaltung der bestehenden IT-Infrastruktur. Außerdem stehen viele Unternehmen bei der Datenverwaltung vor der Herausforderung, zu erkennen, wo ihre Daten für Leistungsanforderungen oder regulatorische Zwecke aufbewahrt werden sollen.

Demgegenüber richten sich die Top-3-Ziele unternehmensinterner IT-Abteilungen darauf aus, remote und mobiles Arbeiten zu ermöglichen, die IT-Kapazität zu erweitern oder zu erneuern und durch den Einsatz von IT Wettbewerbsvorteile zu generieren. Viele Unternehmen planen auch die Einführung von Software-defined Networking (SDN). SDN wird die Tür zu neuen Standorten für Unternehmen öffnen, die ihnen ermöglichen, die Vorteile von Private Cloud und netzwerkübergreifendes Peering zu nutzen. Das kann Unternehmen in den Teilen von Deutschland, in denen weniger Dienste verfügbar sind, ermutigen, IT-Services in Tech-Hubs wie Frankfurt in Anspruch zu nehmen.

Von lokaler Präsenz über Tech-Hubs in die Cloud

Unternehmen bestehen nicht mehr darauf, ihre Daten in ihrer Nähe zu speichern. Die wichtigsten Kriterien für die Auswahl eines Rechenzentrumsstandortes sind die Nähe zu Kunden und anderen Betrieben, die Kosten, Verfügbarkeit und Sicherheit der Stromversorgung und das lokale Geschäftsumfeld. Rob Coupland, Managing Director, Digital Realty EMEA, interpretiert: „Unternehmen haben jetzt verstanden, dass es nicht mehr wichtig ist, das eigene Rechenzentrum in der Nähe zu haben, sondern vielmehr, dass ein guter Zugang zu Cloud-Dienstleistern, Partnerplattformen und Connectivity-Anbindungen zur Verfügung stehen muss.

Die Studie zeige auch, dass deutsche Unternehmen in den kommenden zwei Jahren bei der Suche nach neuen Services verstärkt auf Cloud-Angebote setzen werden. Insgesamt stehen fast drei Viertel der befragten Unternehmen dem Einsatz von Cloud-Plattformane offen gegenüber, jedoch mit unterschiedlicher Ausrichtung:

  • 29 Prozent planen den Einsatz einer hybriden Cloud,
  • 36 Prozent einer Private Cloud (IaaS) und ebenfalls
  • 36 Prozent Public Cloud-Anwendungen.
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Über Digital Realty und die Befragung

Allerdings sehen die befragten Unternehmen den Mangel an geeigneten Systemintegratoren, Mitarbeitern und lokalen Cloud-Anbietern als große Herausforderung für den Umstieg. Hier sind Dritt- und Co-Location-Anbieter gefragt. Denn sie spielen für Unternehmen eine wichtige Rolle bei der Erschließung und Einführung neuer Dienste.

Rund ein Drittel achtet bei der Auswahl dieser auf die verfügbaren Carrier-Connecivity-Optionen. „Um das volle Potential der digitalen Transformation nutzen zu können, sind wettbewerbsfähige digitale Infrastrukturen die Grundlage. Unsere Aufgabe ist es, deutschen Unternehmen bewusst zu machen, dass vertrauenswürdige und sichere Datenhosting- und Rechenzentrumsdienstleistungen von höchstem qualitativem Standard in Deutschland bestehen“, so Coupland.

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Ich denke, dass bei zunehmenden mobilen Komponenten und IOT Bedarf noch ein „E“ für „Edge“...  lesen
posted am 15.02.2019 um 18:37 von Unregistriert


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