Plattformübergreifendes Monitoring

Die Systems Management Appliance von Quest soll auch IoT-Devices überwachen

| Redakteur: Ulrike Ostler

Quest integriert die Endpoint-Überwachung, bis zu IoT-Devices, in seine "Kace Systems Management Appliance".
Quest integriert die Endpoint-Überwachung, bis zu IoT-Devices, in seine "Kace Systems Management Appliance". (Bild: Quest)

Quest Software, ein globaler Anbieter von System-Management- und Security-Software, erweitert seine Systems Management Appliance „Kace“ (SMA) in der aktuellen Version 9.0 um ein plattformübergreifendes Endgeräte-Monitoring.

Kace SMA 9.0 (auch bekannt als „K1000“) unterstützt Unternehmen dabei, ihre wachsenden Endpoint-Umgebungen bereitzustellen, zu verwalten, abzusichern und zu warten. Die Endgeräte- und Asset-Management-Lösung biete zudem Verbesserungen des Workflows und der Infrastruktur. So vereinfache die Monitoring-Appliance den IT-Administratoren vernetzte Geräte zu verwalten – von Notebooks, PCs und Druckern über Systeme des Internet der Dinge (IoT) bis hin zu mobilen Geräten.

Die Version 9.0 ermögliche es IT-Abteilungen, die Geräte mit einer einzigen, einfach zu bedienenden Konsole zu administrieren. Nach Anbieterangaben könnten durch eine „Single-Pane-of-Glass“-Ansicht Unternehmen Sicherheitsrisiken minimieren, Servicetickets adressieren und auf Konformität prüfen.

Stimmt die Lizenzierung? Ein Blick auf das "Kace SMA 9.0" Dashbord zeigt: Offenbar nicht.
Stimmt die Lizenzierung? Ein Blick auf das "Kace SMA 9.0" Dashbord zeigt: Offenbar nicht. (Bild: Quest)

IT-Administratoren könnten darüber hinaus sicherstellen, dass die Softwarelizenzierung effizient genutzt wird. So vermieden sie eine Überlizensierung sowie zu viel Zeit und Ressourcen bei der Behebung von Fehlern.

Die Neuerungen

  • Die Dashboards von Kace SMA 9.0 für Service Desk, Asset Management und Endpoint-Kommunikation bieten Widgets, Links und Newsfeeds an einem einzigen Ort. Zudem zeigt eine neue „SysTray“-Anwendung den Verbindungsstatus des Agenten für Windows und Mac an und ermöglicht einen einfachen Neustart des Agenten oder eine Zwangsinventur mit nur einem Mausklick.
  • Darüber hinaus bietet die aktualisierte Benutzeroberfläche Möglichkeiten zur individuellen Darstellung der Arbeitsumgebung nach Präferenz des Administrators, beispielsweise für eher helle oder eher dunkle Umgebungen.
  • Service Desk und User-Konsole: Das automatisierte Service Desk Ticketing ermöglicht es einzelnen Warnmeldungen, automatisch neue Service-Desk-Tickets zu erstellen. Nutzer können Tickets direkt per E-Mail genehmigen oder ablehnen, ohne die SMA-Oberfläche erneut aufrufen zu müssen.
  • Softwarelizenz Asset Management: Der „Software License Harvest Assistant“ ermöglicht es, selten genutzte Software schnell und einfach zu erkennen und zu entfernen. Die Anpassung des Softwarekatalogs ermöglicht es den Benutzern, einzuschränken, welche Elemente im Bereich „License Compliance“ als lizenzierte Software gelten, zum Beispiel .NET, Facetime, Spotify, Solitaire, vSphere Client). Es wird nur angezeigt, was für das Unternehmen als wichtig erachtet wird.
  • Endpoint-Kommunikation: Die Unterstützung für „Raspberry Pi“/“Raspbian Linux Agent“ ermöglicht es Nutzern, Inventarisierung, Skripte, verwaltete Installationen und weitere Aktionen wie bei anderen Linux-Distributionen durchzuführen. Darüber hinaus erlauben remote Maschinenaktionen dem „Agent Relay Tunnel“, eine benutzerdefinierte Maschinenaktion über einen bestimmten Computer in einem entfernten Subnetz zu starten.
  • Plattform und Infrastruktur: Die Zwei-Faktor-Authentifizierung bietet eine zusätzliche Sicherheitsebene. Ein gemeinsamer Kalender sorgt für eine Gesamtübersicht auf Ereignisse wie verwaltete Installationen, Patches, Skripte und OVAL-Scans.

Hinweise: Interessenten können sich in einer Free-Trial-Version von Kace SMA 9.0 überzeugen. Nutzer können ihre bisherige Software über das Support-Portal aktualisieren.

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