Infrastrukturen für viele, viele, ganz viele Daten

Die Referenzarchitektur für Big Data

| Autor / Redakteur: Andreas Bachmann und Philipp Koik* / Ulrike Ostler

Big Data ist für die meisten Firmen Terra incognita und so einige Projekte gehen schief. Villeicht brauchen Datenseen eine andere Architektur? HP bietet eine Referenzarchitektur für die Schritte ins Unbekannte an.
Big Data ist für die meisten Firmen Terra incognita und so einige Projekte gehen schief. Villeicht brauchen Datenseen eine andere Architektur? HP bietet eine Referenzarchitektur für die Schritte ins Unbekannte an. (Bild: © HappyAlex - Fotolia)

Die IT-Abteilung steckt häufig in der Bredouille, wenn Fachabteilungen von ihr eine Big-Data-Lösung einfordern. Meist ist den Beteiligten zu Beginn solcher Projekte nicht klar, für welche zu erwartenden Workloads die Infrastruktur auszurichten ist. Das erschwert die Abwägung zwischen Skalierbarkeit und Kostenaufwand. Ein neuer Ansatz über eine Referenzarchitektur schafft Abhilfe.

Wer einen Motor bestellt, sollte wissen, in welchem Fahrzeug dieser zum Einsatz kommt. Je nach Verwendung wird entweder ein leistungsstarker Diesel- oder ein schneller Benzinmotor, oder neuerdings auch ein sparsamer Hybrid- oder Elektro-Antrieb gewählt. Fachabteilungen bestellen derzeit verstärkt einen Motor – sprich: eine neue Infrastruktur – bei der IT-Abteilung, dessen künftiger Einsatzzweck weitgehend unbekannt ist.

Die Rede ist von der Entwicklung und Umsetzung einer Geschäftsidee im Umfeld von Big Data. Ein typischer Use-Case aus dem Marketing ist beispielsweise die Realisierung einer Klick-Stream-Analyse. Eine vertriebstypische Anwendung ist die Erstellung einer Aftersales-Analyse, die von der IT erwartet, dass sie die Systeme erfasst, konsolidiert und auswertet, damit sich über „Predictive Analytics“ Prognosen für das künftige Kaufverhalten der Kunden erstellen lassen. Auch in der Produktion und in vielen weiteren Bereichen entwickelt sich zunehmend der Bedarf nach einer Vielzahl von Anwendungen aus dem Bereich von Big-Data-Analytics.

Terra incognita

Im Wesentlichen lassen sich drei Ziele erkennen, die von Fachabteilungen dabei verfolgt werden:

  • 1. Die Optimierung bestehender Geschäftsprozesse
  • 2. Die Entwicklung neuer Produkte und Dienstleistungen
  • 3. Die Chance einer verstärkten Service-Orientierung

Da die Unternehmen zum Zeitpunkt der Anfrage häufig nicht wissen, wie sich eine Anwendung entwickeln wird, liegen der IT-Abteilung unzureichende Informationen darüber vor, wie sie die Infrastruktur ausrichten soll und welche Skalierbarkeit erforderlich ist. Dennoch wird von der Fachabteiliung eine zukunftsfähige Lösung „für alle Fälle“ erwartet.

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