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Die IBM-Perspektive auf die nahe Zukunft der Informationstechnik Die Cloud und die Gerätevielfalt krempeln die IT um

| Autor / Redakteur: Johann Baumeister / Ulrike Ostler

Neue Endgeräte und Cloud Computing, verändern die Nutzung der IT rasant – und mit ihnen den geschäftlichen Einsatz. Wohin die Reise geht, wollte DataCenter-Insider von der 100-jährigen IT-Grande-Dame IBM wissen. Hier eine Einschätzung in Hinblick auf die Cloud und wichtigsten Änderungen, die den IT-Anwendern in den kommenden Jahren bevorstehen.

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Die Zukunft der IT liegt in selbstlernenden Systemen, mehr Collaboration, Analysen unermesslich großer Datenmengen und im Internet der Dinge, die miteinander kommunizieren und Daten erzeugen. Bild: IBM
Die Zukunft der IT liegt in selbstlernenden Systemen, mehr Collaboration, Analysen unermesslich großer Datenmengen und im Internet der Dinge, die miteinander kommunizieren und Daten erzeugen. Bild: IBM
( Archiv: Vogel Business Media )

Zu den wichtigsten aktuellen Triebfedern für die IT zählt IBM das Cloud-Computing. Nicht minder bedeutend aber ist die aufkommende Gerätevielfalt mit Internetanbindung und dessen Folgen. Beides wird die Nutzung der IT und deren Rolle in der Gesellschaft und den Unternehmen rapide und gravierend verändern.

Hinsichtlich des Cloud-Computing sieht IBM in Zukunft Mischformen. Neben der Private Cloud und der Public Cloud stehen mit der Enterprise Cloud und der hybriden Cloud weitere Implementierungsoptionen ins Haus. Dass an der Cloud-Nutzung, egal welcher Ausprägung, kein Weg vorbeiführt, davon ist IBM überzeugt (zu der vielleicht höchsten Cloud-Hürde, siehe: Bildergalerie)

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Als Antwort darauf treibt das Unternehmen seine Aktivitäten auf allen Ebenen voran. Gebündelt werden sie in die drei Bereiche der Enterprise Cloud, der private Cloud und der managed Cloud. Im Segment der Enterprise Cloud sieht man sich mit „Lotus Live“, dem Smart Business Desktop, den „Information Protection Services“ und etwa den Smart Businness Development & Test gut ausgestellt. All diese und weitere Angebote adressieren in erster Linie die Unternehmen (Enterprises).

Equipment für private und gemeinschaftliche Wolken

Wer eine eigene private Cloud aufbauen möchte, sollte sich die Angebote aus dem korrespondieren Segment ansehen. „Dynamic Storage“ etwa umfasst ein Speicherverwaltungssystem, „Cloud Burst“ eine integrierte Hardwareplattform und die „Smart Analytics Cloud“ liefert BI-Anwendungen. Neben diesen drei beispielhaften Angeboten stehen noch eine Reihe weitere Hilfen, um die eigene IT im Sinne einer privaten Cloud zu betrieben.

Das dritte Segment ist mit „Managed Cloud“ umschrieben. Hierbei betreibt IBM die Cloud-Dienste im Auftrag des Kunden und verwaltet diese für ihn.

Um die Unternehmen bestmöglich auf die Nutzung der Cloud vorzubereiten und den Umstieg einfach zu gestalten steht IBM ihnen außerdem mit Beratung zur Seite. Die „Infrastructure Strategy and Design Services for Cloud“ etwa liefern Beratungs-Knowhow zur Cloud-Nutzung hinsichtlich der Infrastruktur.

Wer hingegen seine Tests in der Cloud ausführen möchte, dem stehen die „Testing Services for Cloud“ zur Verfügung. Das „Cloud Application Security Assesment“ hat vor allem die Sicherheitsaspekte bei der Cloud-Nutzung im Visier. Neben diese genannten Beratungsdisziplinen steht IBM den Unternehmen mit weiteren Hilfen und Beratung zur Seite, um diese auf dem Weg zur Cloud, zu begleiten.

weiter mit: Die Trends der IT – wie IBM sie sieht

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