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Die IBM-Perspektive auf die nahe Zukunft der Informationstechnik

Die Cloud und die Gerätevielfalt krempeln die IT um

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Die Trends der IT – wie IBM sie sieht

Während generell der Erfolg der Cloud und deren Dienste für IBM außer Frage steht, bleibt die konkrete Nutzung und Verteilung der Cloud auf deren private, public oder hybride Variante weitaus unklarer. Konkreter sieht IBM hingegen die allgemeine technische Weiterentwicklung der IT.

Diese wird von mehreren parallelen Entwicklungen getragen: der Ausweitung der Internet-Nutzung, der zunehmenden Menge und Vielfalt der Endgeräte mit Zugang zum Internet und dem Bestreben nach einer besseren Anpassung der Dienst an den Kunden.

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Diese Vielfalt der Geräte, die sich heute in den diversen PDA, Handys, Netbooks oder sonstigen mobilen Geräten zeigt, wird sich in Zukunft auf weitere Felder ausdehnen. Rechner, die sich beispielweise in der Kleidung oder weiteren Arbeitsgeräten befindet, sind, nach der Meinung der IBM-Fachleute, nur eine Frage von wenigen Jahren.

Neue Anwendungen

Diese neuen Einsatzgebiete verbreitern zum Einen den Einsatzzweck der Computer – sie bringen auch völlig neue Anwendungsfelder und treiben die Menge der Geräte extrem in die Höhe. Um all diese System in Zukunft auch verwalten zu können, wird nach den Vorstellungen von IBM, ein gestuftes System aus Internet-Zugangsgeräten, WAN-Beschleunigern, Application Gateways und ähnlicher Komponenten notwendig werden.

Computing wird, so IBM-Fachleute, unsichtbarer und intuitiver. Diese System werden auch mit weitaus mehr Eigenintelligenz ausgestattet sein, als wird es heute sehen. Selbstlernende Systeme sollen den Einsatz ausdehnen.

Außer Frage aber steht eine bessere Abstimmung der Geräte und System auf die Nutzer und Kunden. Location based Services oder adäquate Angebote für die Kunden des Internet gehören ebenso dazu, wie die Ausweitung der Analyse der Kunden, der Internetnutzer oder jeglicher Zusammenhänge zwischen Prozessen und Personen, die die IT ausfindig machen kann.

Dies soll unter anderem durch den Themenkomplex des Business Analytics oder Bussinnes Intelligence abgedeckt werden. Business Analytics soll letztlich die Entscheidungsfindungen in den Unternehmen verbessern. Als Grundlage dafür dienen Informationen und Daten, die unternehmensweit gesammelt, analysiert und aufbereitet werden.

Die Appliances kommen

Um der Verarbeitungsmenge Herr zu werden, wird IBM dedizierte Appliances auf den Markt bringen, die sich einem speziellen Themenkomplex widmen. So sollen schon bald Appliances für Business Analystics vorgestellt werden. Ähnlich wie Oracle und HP wäre IBM dann der Dritte im Bunde der durch die Verschmelzung von Hardware und einer vorkonfigurierten Software die Rechenleistung und den Durchsatz erhöhen möchte.

Der Autor:

Johann Baumeister ist freier Autor in München.

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