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Welche Rechenzentrumstrends sehen Sie für die Zukunft?

Wilkens: Neben den gewohnten regelmäßigen Out- und Insourcing-Zyklen sehe ich einen mittelfristigen Trend hin zur RZ-Produktivität. Ich denke, in Zukunft wird es nicht mehr so sein, dass die Kosten pauschal auf die IT-Dienstleistungen umgelegt werden. Vielmehr werden IT-Dienstleister zunehmend den Kostendruck spüren und diesen somit verursachungsgerecht auf IT-Dienste wie eMail oder SAP-Anwendungen aufteilen. Dazu wird auch ein Wandel im Management der Rechenzentren nötig sein. Verfügbarkeit wird in Zukunft nicht mehr das alleinige Kriterium für die Planung und den Betrieb von Rechenzentren sein.
Neubauer: Steigende Wärmebelastungen und immer leistungsstärkere IT-Infrastrukturen heben den Energiebedarf und folglich auch die Betriebskosten an. Das primäre Ziel wird demnach auch in Zukunft deren Reduzierung sein. Nur durch die Analyse, Optimierung und das anschließende kontinuierliche Monitoring der Verbräuche wird ein Höchstmaß an Transparenz geboten, das Aufschluss über die Energiedaten gewährt, Potenziale aufzeigt und so eine Kostenreduzierung nach sich zieht. Das Ganze ist langfristig nur mithilfe eines geeigneten Monitoring-Konzeptes umsetzbar.
Energieeffizienz im öffentlichen Bereich
„Blauer Engel“ für Betreiber von Rechenzentren
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