Alternative zum Doppelboden

Daxten nimmt flexibles Deckentragsystem ins Portfolio

| Redakteur: Ulrike Ostler

Daxten stellt eine "eine tragfähige Lösung" für die Decke im Rechenzentrum vor.
Daxten stellt eine "eine tragfähige Lösung" für die Decke im Rechenzentrum vor. (Bild: Daxten)

Für die Planung eines neuen oder für die Erweiterung eines bestehenden Rechenzentrums war es bislang unerlässlich, von Anfang an auf eine Doppelboden- oder Overhead-Infrastruktur zu setzen. Doch das ist mit dem Deckentragsystem von Daxten nun anders.

Bis jetzt waren Rechenzentrumsplaner und -betreiber festgelegt: Entweder gehören die Kabel unter die Decke oder in den Doppelboden. Diese grundlegende Entscheidung gaben Design, Ausstattung, Struktur, Strategie und Betriebsart eines Rechenzentrums für viele Jahre und mitunter sogar für die gesamte Lebensdauer vor.

Das jüngst von der Firma Daxten, Anbieter von Produkten zur Optimierung von Rechenzentren, vorgestellte Deckentragsystem ermöglicht es Datacenter- und Facility-Managern, ihre Rechenzentrumsinfrastruktur wesentlich flexibler aufzusetzen und entsprechend sich verändernden Anforderung schneller und einfacher anzupassen und zu konfigurieren. Das modulare System ist sowohl eine Hängedecke als auch ein Trag-, Befestigungs- und Aufnahmesystem in einem.

Die Grundlage der nun von Daxten vorgestellten Deckenkonstruktion sind stranggepresste Aluminiumprofile mit einer durchgehenden M10-Aufnahme.
Die Grundlage der nun von Daxten vorgestellten Deckenkonstruktion sind stranggepresste Aluminiumprofile mit einer durchgehenden M10-Aufnahme. (Bild: Daxten)

Es setzt auf stranggepressten Aluminiumprofilen mit einer durchgehenden M10-Aufnahme auf, die eine Deckengitterstruktur bilden. Das Design gestattet das schnelle Montieren und Entfernen von zum Beispiel Stromschienenverteilern, Beleuchtung, Kabeltrassen und Sicherheitskäfigen.

An Einhausungen gedacht

Darüber hinaus können komplette Konstruktionen für Warmgangeinhausungen oder Abluftanlagen abgehängt werden. Über die Funktion als durchgängige Hängedecke lässt sich etwa auch ein eigener Kanal für die Warmluftrückführung zum Kühlsystem herstellen.

Die Deckenplatten des Systems, die in vielen Abmessungen, Farben und Formen erhältlich sind, können an den Profilen des Deckengitters angebracht und gesichert werden. Da das komplette Equipment direkt von dem Deckensystem getragen beziehungsweise abgehängt wird, ist keine weitere Anbringung von Streben, Stützen oder Tragsystemen an den Deckenplatten erforderlich.

Staub und Luftleckagen sind so auf ein Minimum reduzierbar. Über die Gewindegänge an den Gitterprofilen lassen sich Abhängungen aller Art relativ einfach und mit geringem Aufwand anbringen, umbauen und auch wieder entfernen, Das spart, laut Daxten, viel Zeit, Material und Kosten.

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