Hochverfügbarkeit in Exchange 2016

Datenbankverfügbarkeitsgruppen in Exchange 2016

| Autor: Thomas Joos

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Bild: Pixabay (Bild: Pixabay)

Mit Datenbankverfügbarkeitsgruppen (Database Availability Groups, DAG) können Sie Exchange-Datenbanken zwischen verschiedenen Servern synchron halten. Öffentliche Ordner sind auch in Exchange 2016 als Postfach innerhalb der Postfachdatenbank definiert. Das erleichtert die Konfiguration und verbessert die Hochverfügbarkeit, da auch diese Datenbanken in Hochverfügbarkeitsgruppen abgebildet werden können.

Die Replikation der Datenbanken zwischen den beteiligten Servern erfolgt über Transaktionsprotokolle. Sie können für die Replikation auch Nachlaufzeiten festlegen und Datenbanken erst zeitverzögert durch Transaktionsprotokolle aktualisieren lassen. Die Replikation erfolgt nicht über das Server Message Block-Protokoll (SMB), sondern über ein Replikationsverfahren, speziell für DAG. Exchange 2016 verwendet einen festgelegten TCP-Port für den Datenaustausch. Aktive Transaktionsprotokolle der produktiven Exchange-Datenbank senden einen Datenstrom an die passiven Kopien. Der Datenstrom ist verschlüsselt und komprimiert. Diese Einstellung können Sie aber auch selbst festlegen. Exchange 2016 kann als Quelle für die Replikation der Daten die produktive Datenbank verwenden oder eine andere Postfachdatenbankkopie. Sie können also auch eine Kette von Replikaten erstellen, wenn Sie mehrere Exchange-Server im Einsatz haben. Beide Editionen von Exchange 2016 unterstützen die Hochverfügbarkeit über Datenbankverfügbarkeitsgruppen (DAG). Sie können die Editionen in einer DAG auch mischen.