Virtual-Core Customer Cloud der Kamp Netzwerkdienste im Test, Teil 3

Das Gesamturteil: Die Kamp-Virtualisierungssoftware ist spannend

| Autor / Redakteur: Thomas Bär / Ulrike Ostler

Installation von Virtual Core remote, per Netboot – für einige Linux-Systeme ist überhaupt kein Boot-Medium erforderlich. (Bild: Thomas Bär)
Installation von Virtual Core remote, per Netboot – für einige Linux-Systeme ist überhaupt kein Boot-Medium erforderlich. (Bild: Thomas Bär)

Die „Virtual-Core Customer Cloud“ ist eine spannende und zukunftsträchtige Software. Eine Remote-Administration ist jederzeit möglich, die Einrichtung von zusätzlichen Benutzern zügig. So eignet sich das System gut für die flexible Bereitstellung von Kunden-Test-Servern.

Die Virtual-Core Customer Cloud von Kamp Netzwerkdienste ist eine leistungsfähige, einfach zu bedienende Virtualisierungssoftware gepaart mit einer zentral über das Internet zu erreichenden Management-Oberfläche. Damit entpuppt sich das Produkt sind in Zeiten stabiler DSL-Verbindungen und mobiler Endgeräte mit Browsern als eine äußerst praktische Alternative zu den bisherigen Hypervisor-Verfahren.

Neben den typischen Anwendungsszenarien für eine virtuelle Server-Umgebung bietet das Konzept von KAMP weitere erkennbare Vorzüge. Da die Remote-Administration über den Zugriff auf das Web-Interface jederzeit möglich und die Einrichtung von zusätzlichen Benutzern für Kunden insgesamt zügig erledigt ist, eignet sich das System gut für die flexible Bereitstellung von Kunden-Test-Servern.

Für die Einsatzgebiete der DV-Dienstleister bietet sich Virtual-Core ebenfalls an. Denn die Remote-Administration wird „out of the box“ mitgeliefert. Deshalb brauchen Anwender mit keinerlei kostenpflichtigen Updates rechnen.

Die Einrichtung des DataCenter-Insider-Tests

Für den Test benutzten wir zwei verschiedene Rechner. Einen Standard-PC von Acer der exakt den Mindestanforderungen von Virtual-Core entspricht, und einen leistungsfähigeren Intel Sandy Bridge Server mit Intel Core i3-Prozessor und 8 Gihabyte Hauptspeicher.

Der Boot-Vorgang von Virtual-Core von dem auf CD gebrannten ISO-Image dauert nicht einmal drei Minuten. Beschleunigen lässt sich der Boot-Vorgang durch den Einsatz von USB-Devices, die mit dem Image bespielt werden. Der Vorteil des USB-Devices liegt zudem darin, dass niemand vergessen kann die Boot-CD wieder einzulegen.

Denn sollte das vRack neu gestartet werden müssen, wäre es fatal, wenn er die Scheibe in keinem Laufwerk findet. Eine direkte Installation auf eine lokale Festplatte sieht das Konzept nicht vor und ist an sich auch gar nicht notwendig.

weiter mit: Die Schritte nach dem Booten

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