Netzwerk-Software-Stack für Rechenzentren und Campus

Cumulus liefert Linux 4.0 und Netq 2.4

| Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Andreas Donner

Cumulus unterstützt nun auch Mellanox' Spectrum-2-Chipsatz, Broadcoms Qumran-Chipsätze und Facebook Minipack.
Cumulus unterstützt nun auch Mellanox' Spectrum-2-Chipsatz, Broadcoms Qumran-Chipsätze und Facebook Minipack. (Bild: Cumulus)

Cumulus Networks hat seinen Software-Stack für Netzwerksysteme aktualisiert. „Cumulus Linux 4.0“ unterstützt nun 134 Plattformen sowie das In-Kernel-Abstraktionsmodell „Switchdev„“; „Netq“ bietet zusätzliche Deployment-Modelle sowie Funktionen für WJH-Monitoring und verbesserte Validierung.

Als Ergebnis einer nunmehr fast zehnjährigen Entwicklungsgeschichte will Cumulus Networks (Cumulus) mit dem jetzt vorgestellten Linux 4.0 ein außerordentlich leistungsfähiges, robustes und leistungsstarkes Betriebssystem liefern. Das solle komplexe Networking-Herausforderungen moderner Rechenzentren und Campus-Umgebungen noch zuverlässiger bedienen als die bisherigen Versionen.

Cumulus Linux 4.0 zeichne sich dabei insbesondere durch folgende Produkteigenschaften aus:

  • Unterstützung einer umfangreichen Palette von 134 Hardwareplattformen und 14 ASICs. Neu hinzugekommen sind der „Mellanox Spectrum-2“-Chipsatz, der „Broadcom Qumran“-Chipsatz, „Facebook Minipack“ sowie zusätzliche Campus-Netzwerkplattformen mit Dell-Technologien.
  • Migration zum „neuesten und leistungsstärksten Linux-Kernel“ (Debian Buster Version 10, Kernel 4.19) für größere Pfadlängen, aktuelle Sicherheitsupdates und Tausende von Beiträgen aus der erweiterten Linux-Community.
  • Unterstützung von Switchdev, einem quelloffenen In-Kernel-Abstraktionsmodell, das eine standardisierte Programmierung von Switch-ASICs und kürzere Entwicklungszeiten ermögliche.
  • Optimierung der Cumulus EVPN-Implementierung (EVPN-PIM und EVPN Multihoming) für die Layer-2/Layer-3-Konnektivität.
  • Umfassende End-to-end-Automatisierung für CI/CD-Abläufe wie Simulation, Validierung, Fehlersuche und -behebung und Netdevops-Ansätze wie Infrastructure-as-Code (IaC).
  • Unterstützung eines übergreifenden Betriebsmodells durch die Nutzung einer einzigen Fabric für verschiedene Rechenzentrums- und Campus-Umgebungen.

Zugleich präsentiert der Anbieter Version 2.4 des netzwerkbasierten Toolsets Netq. Das nutze Echtzeit-Telemetriedaten, um Netzwerkprobleme „ultraschnell“ zu validieren.

Zu den Vorzügen von Netq 2.4 zählt der Hersteller:

  • Zusätzliche Deployment-Modelle, darunter eine Option für die As-a-Service-Bereitstellung in der Cloud.
  • Integration mit den WJH-Monitoring-Funktionen (What Just Happened) von Mellanox für noch tiefere Einblicke auf Paketebene.
  • Verbesserte Validierungsfunktionen, darunter die Closed-Loop-Verifizierung automatisierter Konfigurationen.

Cumulus 4.0 und Netq 2.4 sind ab sofort erhältlich.

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