Windows Server – Mehr Sicherheit und Leistung ohne grafische Oberfläche

Core Server – Installationen mit Windows Server 2008 R2

14.10.2011 | Redakteur: Ulrike Ostler

Wie verhält sich Windows Server 2008 , Release 2, als Core-Server? Bild: Rainer Sturm/Pixelio
Wie verhält sich Windows Server 2008 , Release 2, als Core-Server? Bild: Rainer Sturm/Pixelio

Eine der Neuerungen die mit Windows 8 Servern kommen soll, ist die Standardinstallation eines Servers im Core-Modus, ohne grafische Oberfläche. Diese Möglichkeit gibt es bereits seit Windows Server 2008. Allerdings müssen Administratoren diese Installation manuell auswählen, während die Installation mit grafischer Oberfläche der Standard ist. Das soll sich mit Windows 8 Server ändern.

Der neue Windows 8 Server wird eine grafische Oberfläche bieten. Doch anders als bisher ist der Core-Modus die Standardinstallation. Allerdings bietet bereits Windows Server 2008 R2 umfassende Möglichkeiten um Server-Dienste schnell und sicher im Core-Modus zu betreiben.

Der Core-Modus bietet im Vergleich zur Installation mit grafischer Oberfläche einige Vorteile. Zunächst gibt es weniger Sicherheitslücken zu stopfen, da keine grafischen Tools im Einsatz sind und auch Windows selbst nicht mit dem Explorer als Shell läuft, sondern mit einer Befehlszeilenoberfläche (siehe: Abbildung 1).

Vor- und Nachteile des Core-Modus

In Windows Server 2008 R2 können Administratoren auch die Powershell aktivieren, um mit dieser erweiterten Befehls-Shell den Server besser zu verwalten. Der Server ist weniger angreifbar dadurch, da fehlende Komponenten kein Angriffsziel darstellen können.

Auch Systemabstürze sind deutlich seltener, da diese oft von der grafischen Oberfläche und Funktionen verursacht werden, die im Core-Modus nicht installiert sind. Ein weiterer Vorteil ist die bessere Leistung.

Ein gestartetes Windows benötigt schon nach dem Start einiges an Serverleistung durch die verschiedenen Treiber und die Darstellung der grafischen Funktionen. Auch das entfällt bei einem Core-Server. Dadurch bleiben leistungshungrigen Serverdiensten wie zum Beispiel Hyper-V mehr Systemressourcen übrig, die das System nutzen kann.

sconfig

weiter mit: Das Verwaltungs-Tool sconfig

 

Fazit zur Arbeit mit Windows als Core-Server

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