Die dritte Generation AMD Epyc Cisco adressiert mit AMD und Google Hybrid Clouds

Redakteur: Ulrike Ostler

Die Rack-Server „Cisco UCS C225 M6“ und „Cisco UCS C245 M6“ erweitern das 2018 eingeführte AMD-basierte Portfolio von Cisco. In Verbindung mit der Hybrid-Cloud-Plattform Hybrid-Cloud-Plattform „Intersight„“ von Cisco sollen sie ein einfacheres Management und kontinuierliche SaaS-basierte Innovationen ermöglichen. Zum Beispiel vereinfacht sie die Nutzung von „AMD Epyc“-Funktionen wie “Secure Encrypted Virtualization“.

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"Cisco UCS C245 M6" eignet sich für speicher- und E/A-intensive Anwendungen wie Big Data-Analysen, Datenbanken, Zusammenarbeit, Virtualisierung und Serverkonsolidierung. Der Server verfügt über "AMD Epyc" CPUs der 3. Generation für die meisten Kerne pro Sockel. In Kombination mit PCIe 4.0 für Peripheriegeräte und DDR4-Speicher mit 3200 MHz ergeben sich erhebliche Leistungs- und Effizienzsteigerungen gegenüber den Vorgängersystemen.
"Cisco UCS C245 M6" eignet sich für speicher- und E/A-intensive Anwendungen wie Big Data-Analysen, Datenbanken, Zusammenarbeit, Virtualisierung und Serverkonsolidierung. Der Server verfügt über "AMD Epyc" CPUs der 3. Generation für die meisten Kerne pro Sockel. In Kombination mit PCIe 4.0 für Peripheriegeräte und DDR4-Speicher mit 3200 MHz ergeben sich erhebliche Leistungs- und Effizienzsteigerungen gegenüber den Vorgängersystemen.
(Bild: Cisco)

Kürzlich hat AMD seine dritte Generation an Epyc-Prozessoren vorgestellt. Einer der Merkmale der „7003“er Serie ist die Flexibilität; die CPUs lassen sich je nach Anwendung einmal mit mehr Cores konfigurieren und andere mit viel Cache.

Uwe Müller, im Bereich Datacenter Sales Lead Germany bei Cisco tätig, greift eine Art von Workload heraus, auf den es heute vielen Unternehmen ankommt: „Immer mehr Unternehmen setzen für geschäftskritische digitale Initiativen auf eine Hybrid Cloud. Das erfordert neue Server-Infrastrukturen und Betriebsmodelle, um die Leistung zu erhöhen und die Kosten zu senken.“ Gemeinsam mit AMD biete Cisco Hochleistungssyteme für Prozesse, die eine hohe Core-Anzahl erfordern.

Hochfrequenzhandel an der Börse

Ein Beispiel für den Einsatz von hybriden, cloud-managed Anwendungen in maximal sensitiven Umgebungen ist unter anderem der Hochfrequenzhandel an der Börse. Hier sind Ultra-High-Performance-Computing Lösungen essentiell.

Die neuen Rack-Server-Modelle lassen sich mit dem „Cisco Nexus Ultra Low Latency“ (ULL) Switching- und Adapter-Portfolio kombinieren. So entsteht eine Appliance für Ultra-High-Performance-Computing, die hier für den Hochfrequenzhandel genutzt werden kann.

Diese zeichnet sich durch kurze Haltefristen und hohen Umsatz aus. Durch die Kombination von Cisco und AMD können Wertpapierfirmen nun höhere Volumina an Finanztransaktionen mit extrem kurzen Latenzzeiten von wenigen Nanosekunden durchführen.

SD-WAN und Cloud integriert

Außerdem erweitert Cisco derzeit seine Kooperation mit Google, so dass Cisco nun SD-WAN-Cloud-Integrationen mit den drei führenden Public-Cloud-Anbietern anbieten kann. Die Kombination von Cisco SD-WAN mit dem „Network Connectivity Center“ von Google automatisiert die Verbindungen zwischen verschiedenen Standorten und der Cloud.

Dies vereinfacht deren Verwaltung und verbessert gleichzeitig die Vorhersagbarkeit und Zuverlässigkeit, zum Beispiel von Videokonferenzen. Damit lassen sich die Unternehmensrichtlinien und die Segmentierung bis hin zu den in der Google Cloud gehosteten Anwendungen erweitern. Dies gewährleistet Sicherheit und Compliance.

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