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Höhere Business Continuity durch Virtualsierung als positiver Nebeneffekt CEMAG Anlagenbau konsolidiert seine Server-Landschaft durch Virtualisierung

| Autor / Redakteur: Holger Eriksdotter / Ulrich Roderer

Die CEMAG-Gruppe mit Hauptsitz in Hameln hat die Migration der betriebswirtschaftlichen Anwendungen auf SAP dazu genutzt, gleichzeitig ihre Server-Landschaft zu konsolidieren. Die Arbeit der bisher fünfzehn Server verschiedener Hersteller übernehmen nun drei Server von Fujitsu Siemens Computers mit dem VMware-ESX-Server.

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CEMAG-Gruppe konsolidiert Server mit Virtualisierung
CEMAG-Gruppe konsolidiert Server mit Virtualisierung
( Archiv: Vogel Business Media )

Die neue Server- Architektur mit integrierter SAN-(Storage Area Networks-)Komponente sorgt gleichzeitig für verlässliche Business Continuity und löst alle Probleme rund um Backup und Desaster Recovery.

Die CEMAG-Gruppe ist auf Anlagenbau und Aufbereitungstechnik für die Zement-, Stein-, Erden- und Entsorgungsindustrie spezialisiert. Der Schwerpunkt der Unternehmenstätigkeit liegt auf der Entwicklung individueller Lösungen von der Konzeption über die Projektentwicklung bis hin zur Ausführung. Die CEMAG-Gruppe ist weltweit tätig, etwa für die Errichtung eines kompletten Zementwerks oder einer Eisenerzaufbereitungsanlage. Rund 400 Mitarbeiter sind in Deutschland an den Standorten Hameln, Dessau und Berlin im Einsatz. Zudem verfügt das Unternehmen über Niederlassungen in mehreren Ländern weltweit.

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Fünfzehn Server sind zwölf zuviel

Die IT-Landschaft des Unternehmens bestand bisher aus fünfzehn Rack- bzw. Standalone-Servern verschiedener Hersteller. Auf ihnen liefen selbstentwickelte unternehmenseigene Applikationen, Office-Anwendungen, SQL- und Proxy-Server sowie Web-, Mail- und Blackberry-Server. „Wir haben vorab keine Messungen vorgenommen, aber ich gehe davon aus, dass die Auslastung der dedizierten Server gerade einmal um die zwanzig Prozent betrug“, sagt Markus Knuhr, IT-Leiter der CEMAG-Gruppe. Das war aber nicht das einzige Problem der heterogenen Serverlandschaft: „Die ehemalige Architektur war sehr aufwendig zu warten und zu administrieren. Besonders die Gewährleistung von Backup und Hochverfügbarkeit war in der uneinheitlichen IT-Architektur eine ständige Herausforderung“, sagt Knuhr.

Mit der Umstellung der betriebswirtschaftlichen Anwendungen auf SAP Business All-in-One durch die Intelligence AG fiel bei der auf Expansion ausgerichteten CEMAG-Gruppe somit gleichzeitig der Entschluss, die gesamte Server-Infrastrukur komplett zu erneuern. Dabei ging es nicht vorrangig um den Preis. „Wir haben mit mehreren Lieferanten ausführliche Verhandlungen geführt und uns letztlich für Fujitsu Siemens Computers entschieden, weil das Unternehmen als einziger Anbieter ein für uns überzeugendes Gesamtkonzept vorlegen konnte“, sagt Knuhr.

Besonders gut gefiel dem IT-Leiter von CEMAG, dass die Firma Starke, ein langjähriger Partner von Fujitsu Siemens Computers, nicht nur ein einziges Lösungsszenario, sondern mehrere alternative Vorschläge vorlegte: mit oder ohne SAN, mit oder ohne Virtualisierung. „Auf diese Weise konnten wir sehr genau die Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Konzepte vergleichen und die optimale Konstellation für unsere speziellen Anforderungen ausmachen“, erläutert Knuhr. Letztendlich entschied sich die CEMAG für eine Komplettlösung – inklusive SAN und Virtualisierung.

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