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Für das Reporting hatte der Hoster auf der Open-VZ-Plattform einige Tools selbst erstellt. Andere selbst geschriebene Programme gaben den Administratoren einen besseren Überblick, wo bestimmte Container eingesetzt sind. Derartige Methoden sind nun bei Parallels Virtuozzo Containers nicht mehr nötig: „Das Reporting ist mit den Tools von Parallels Virtuozzo Containers viel angenehmer. Eine automatische Traffic- und CPU-Analyse zeigt uns genau, wie die einzelnen Maschinen ausgelastet sind“, benennt Korthaus als Vorteil. Zudem könne ein Kunde sich selbst einloggen, und zum Beispiel eine Sicherung erstellen. Dazu enthalte Parallels Virtuozzo Containers die Backup-Software von Acronis, mit deren Hilfe er ein inkrementelles Backup erledigen kann. Damit sei der Kunde in der Lage, auch einzelne Dateien wiederherzustellen und zwar binnen weniger Minuten.
Kritik
Einen Kritikpunkt hat Korthaus aber auch anzumelden: „Die Cluster-Funktionalität von Parallels Virtuozzo Containers ist verbesserungswürdig – wenn es darum geht, selbstständig virtuelle Maschinen hin- und herzuschieben.“ Doch für eine derartige Problemstellung fand sich ebenfalls eine Lösung: „Das können wir aufgrund der sauber dokumentierten Programmierschnittstelle von Parallels Virtuozzo Containers – eine API – selbst machen. Dazu haben wir einen Daemon geschrieben, der via Multicast von allen Blades Informationen einholt und so den Auslastungsgrad und den Gesundheitszustand der Maschinen abfragt. Sollte nun auf einem System die Last massiv ansteigen oder das System gar ausfallen, dann lassen sich Container vom hoch belasteten System auf andere umziehen bzw. neustarten – und zwar alles automatisiert.“
Die Basis für eine derartige Flexibilität biete die API von Parallels Virtuozzo Containers – Open VZ verfügt über eine derartige Schnittstelle nicht. „Mit Open VZ könnte man das zwar auch lösen, doch der Aufwand dazu wäre aus unserer Sicht weitaus höher“, gibt Korthaus zu bedenken.
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