Nahezu 100 Prozent VMware vCloud Suite

Beiersdorf virtualisiert weltweite Server-Landschaft

| Autor / Redakteur: Stefanie Schönberger / Ulrike Ostler

Beiersdorf Shared Services (BSS) ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Beiersdorf AG, heir eine Aufnahme des Research Center, und zuständig für die Server-Virtualisierung, ein Meilenstein auf dem Weg zum Software Defined Datacenter.
Beiersdorf Shared Services (BSS) ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Beiersdorf AG, heir eine Aufnahme des Research Center, und zuständig für die Server-Virtualisierung, ein Meilenstein auf dem Weg zum Software Defined Datacenter. (Bild: Baiersdorf)

Kick-out für die Konkurrenz: Beiersdorf Shared Services GmbH (BSS) virtualisiert weltweit ihre Server mit „VMware vSphere“, um somit eine schnellere Umsetzung von Geschäftsanforderungen zu ermöglichen.

Nivea, Tesa, Eucerin, La Prairie und Hansaplast: Der Beiersdorf-Konzern ist der Erfinder der modernen Hautpflege und weltweit mit einem breiten Produktportfolio aufgestellt. Und das bereits seit über 130 Jahren. Hautpflegeprodukte sind die Kernkompetenz des Unternehmens, aber Beiersdorf verfolgt noch ganz andere Ziele als den Verkauf seiner Produkte, auch Mensch und Umwelt stehen hier im Fokus. Denn durch die Maximierung des Nachhaltigkeitsengagements soll zukünftigen Generationen ein besseres Leben ermöglicht werden.

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Herausforderungen und die Software

Heute beschäftigt der Konzern rund 17.000 Mitarbeiter weltweit und kann über 150 Tochtergesellschaften auf der ganzen Welt sein eigen nennen. Hierzu zählt auch Beiersdorf Shared Services, welche für die IT und das Accounting des Konzerns zuständig ist und diesem effiziente Services liefert. Besonders im Bereich IT berät BSS den Konzern strategisch und versucht dessen Prozesse zu beschleunigen, effektiver zu gestalten und zu verschlanken.

Des Weiteren umfasst das Leistungsportfolio anspruchsvolle Infrastrukturlösungen sowie das Management von Applikationen. Um weltweit agiler, flexibler und schneller auf Anfragen reagieren zu können, entschieden sich die IT-Verantwortlichen für eine hundertprozentige Virtualisierung der Server-Landschaft. Diese besteht aus zwei Rechenzentren am Campus in Hamburg sowie aus Rechenzentren an zirka 80 externen Standorten auf der ganzen Welt.

Auf der Zielgeraden zur hundertprozentigen Virtualisierung

Die Entscheidung, die ersten physikalischen Server zu virtualisieren, fiel bei BSS bereits vor etwa zehn Jahren. Damals hat sich die Anzahl der Server innerhalb kürzester Zeit vervielfacht und es war klar, dass sich etwas ändern musste. Zudem war das Ziel schneller und effektiver arbeiten zu können, was mit den herkömmlichen physikalischen Servern nur begrenzt machbar war.

Stefan Thede, Service Delivery Manager Special Projects bei BSS , erläutert: „Die Entscheidung für VMware trafen wir schließlich auf einem Event in Leipzig, wo uns der Virtualisierungs-Spezialist mit seinen Produkten überzeugen konnte.“ Bereits bei der Server-Konsolidierung einige Zeit später, wurden die ersten VMware Produkte eingesetzt.

Im Jahr 2004 nahmen die IT-Administratoren schließlich mit circa 500 physikalischen Maschinen den Kampf auf und begannen am Standort Hamburg virtuelle Maschinen mit Hilfe von VMware vSphere einzuführen. Zeitgleich wurden die Außenstellen der BSS mit Produkten anderer Hersteller virtualisiert.

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