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Enterprise-Automatisierung Appian fügt KI, Low Code und RPA zu einer Plattform zusammen

Redakteur: Ulrike Ostler

Die aktuelle Version der Low-Code-Automatisierungsplattform von Appian soll die Auswirkungen einer einheitlichen, flexiblen und schnellen Enterprise-Automatisierung auf Unternehmen beschleunigen. Der Anbieter beansprucht zudem niedrigste Total Cost of Ownership bei der Prozessautomatisierung in der gesamten Organisation.

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Appian bietet unter anderem eine vereinheitlichte Plattform, die verschiedene Automatisierungstechniken integriert.
Appian bietet unter anderem eine vereinheitlichte Plattform, die verschiedene Automatisierungstechniken integriert.
(Bild: Appian)

Die jüngste Version der Appian-Plattform will Full-Stack-Automatisierung bieten und dafür künstliche Intelligenz, Robotic Process Automation (RPA), Workflow, Geschäftsrichtlinien und Case Management mit Low-Code-Geschwindigkeit kombinieren. Denn: „Eine erfolgreiche digitale Transformation muss über eine starke Basis für die Prozessautomatisierung verfügen. Dies erfordert, eine Reihe komplementärer Technologien zu beherrschen, von denen jede einzelne einen bestimmten Zweck erfüllt“, formulierte es die Forrester-Studie „Advance Process Automation By Keeping Automation Technologies In Their Own Lanes“ vom November 2019.

Der geschäftliche Wert von Low-Code-Automatisierung zeigt sich demzufolge in einer verbesserten Kundenerfahrung, niedrigeren Kosten sowie einer höheren Produktivität und Qualität, einer vereinfachten Governance und Compliance. Die aktuelle Plattform-Version von Appian bietet:

  • Full-Stack-Automatisierung – Orchestrierung von Workflows über Personen, Bots und künstliche Intelligenz (KI) hinweg, auch bei fehlenden APIs. Die Einführung von Appian RPA vervollständigt den Appian Automatisierungs-Stack, bestehend aus künstlicher Intelligenz, Robotic Process Automation (RPA), Workflows, Geschäftsregeln und Case Management. Die geeignete Automatisierungstechnologie wird für das entsprechende Automatisierungs-Anwendungsszenario eingesetzt.
  • Intelligent Document Processing (IDP) – Appian erweitert die Automatisierung mit künstlicher Intelligenz durch das neue Appian IDP. IDP ist ein vorgefertigter Funktionsbaustein, der Appian AI Services dafür einsetzt, Dokumente direkt zu verstehen. IDP nutzt maschinelles Lernen (ML) und KI, um Texte und Daten direkt zu „lesen“ und zu extrahieren. Dies geschieht, ohne dass sich Mitarbeiter manuell darum kümmern oder einen Code dafür programmieren müssen. Unternehmen sind damit in der Lage, große Mengen und eine breite Palette unterschiedlicher Dokumente zu verarbeiten, Dokumenten-Workflows zu automatisieren und auf Basis der Daten Maßnahmen zu ergreifen – alles basierend auf einer einzigen Schnittstelle.
  • Leistungsstarke Governance – Appian bietet dem „Automation Center of Excellence“ jetzt ein integriertes Dashboard für die komplette Kontrolle über die Koordination von Technologien zur Automatisierung von Unternehmensprozessen. Appian verwaltet, kontrolliert und setzt alle Automatisierungstechniken über das gesamte Unternehmen hinweg ein.
  • Web- und mobile Dashboards verwalten alle Automatisierungsprozesse und Ausnahmen. Dazu gehören die Planung, Ausführung und Kontrolle von Appian- sowie Drittanbieter-Bots ebenso wie deren Integration mit Personen und KI. Appian sammelt, priorisiert und verwaltet darüber hinaus Automatisierungsanfragen aus dem gesamten Unternehmen und ermöglicht eine Auswirkungs- und Wertanalyse für RPA und andere in der Produktion eingesetzte Automatisierungen.
  • Erweitertes DevOps – Die jüngste Version bietet zusätzliche integrierte Sicherheitsvorkehrungen, die Veränderungen in den Anwendungen sowie die Wartung erleichtern. Die neue „Deployment Approval-Funktion“ reduziert die Reibung, die manuellen Schritte und die menschlichen Fehler, die bei den derzeitigen Methoden auftreten. Gleichzeitig bietet sie die erforderliche Governance, um automatisierte Einsätze in kontrollierten Umgebungen zu übernehmen. Durch die neue Fähigkeit zur Wiederverwertung von Implementierungen über Umgebungen und Richtlinien auf Ebene der Objekterstellung und Sicherheitsüberprüfung hinweg, lassen sich kontinuierlich neue Funktionen bereitstellen.
  • Sofortige Mobilität – Die patentierte Technik erleichtert laut Appian Entwicklern das Leben. Einmal entworfen, und die Applikation funktioniert nativ und wie geplant auf praktisch jedem Gerät. Die aktuelle Version unterstützt „Android Q“ und „Apple iOS 13“ – und erfüllt damit die Kompatibilität gefragter aktueller Plattformen für alle mobilen Anwender.

Die neueste Version von Appian verbessert die Cloud-Architektur. Die Appian-Plattform läuft in der Cloud, On-Premise und in hybriden/virtuellen Implementierungen. Sie erfüllt zahlreiche lokale, regionale und globale Industriestandards.

Das „Premier Plus“-Support-Angebot bietet Dienstleistungen und Infrastrukturen für Kunden mit groß angelegten Appian-Bereitstellungen, global verteilten Teams und umfangreichen Anforderungen hinsichtlich der Einhaltung von Sicherheitsvorschriften und Audits. Dazu gehört ein dezidierter „Appian Lead Engineer“, 24 Stunden-Support-Ansprechpartner, 24x7x365 Support für Probleme sowie eine „White Glove“-Erfahrung. Damit soll gewährleistet werden, dass alle erweiterten Anforderungen an die Sicherheitskonformität und die Audit-Anforderungen vollständig erfüllt werden.

Die jetzt angekündigte Version von Appian ist ab 27. März 2020 verfügbar. Eine kostenlose Testversion steht zur Verfügung.

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