Halloween im Rechenzentrum

Zombies, Geister und Kobolde aus der IT-Infrastruktur

| Redakteur: Ulrike Ostler

Untote Server im Rechenzentrum saugen Strom schwächendas IT-Budget.
Untote Server im Rechenzentrum saugen Strom schwächendas IT-Budget. (Bild: Subbotina Anna/ Fotolia.com)

Bald ist es wieder soweit: Auch in Deutschland ziehen zu Halloween allerlei gruselige Gestalten von Haus zu Haus und lassen sich nur durch süße Gaben abwimmeln. Was viele Unternehmen nicht ahnen: Auch in ihren Rechenzentren haben sich Untote, unwirkliche und unbekannte Kreaturen eingenistet, die sich nicht so einfach vertreiben lassen.

Wer schon immer den Eindruck hat, dass es im Rechenzentrum spukt und das digitale Böse sein Unwesen treibt, dem gibt Infoblox Recht. Das unterstützt Unternehmen bei der automatisierten Steuerung ihrer Netzwerke, um Nutzer, Endgeräte und Netzwerke optimal miteinander zu verknüpfen, und hat jetzt ein paar üble Erscheinungen aufgelistet.

  • Zombie-Server sind in Betrieb, ohne dass irgendjemand einen Nutzen daraus zieht. Sie verbrauchen nur Strom und belasten das knappe IT-Budget.
  • Ghost-Server sind Maschinen, von denen Netzwerkadministratoren zwar glauben, dass sie sie verwalten, die aber gar nicht wirklich existieren. So werden ständig neue Geräte gekauft, die gar nicht benötigt werden.
  • Kobold-Server wurden ohne Wissen des Netzwerkteams eingerichtet. Durch ihr Schattendasein verursachen sie Probleme bei Compliance, Zuverlässigkeit und Sicherheit.

Eindeutige Warnzeichen dieser Gestalten sind zum Beispiel wenig oder keine DNS-Abfrage-Aktivitäten zu oder von einer Maschine oder Diskrepanzen bei Netzwerkgeräten, Endgeräten und ihren Verbindungen untereinander. Auch Performance-Metriken, wie Sende- und Empfangszahlen, ermöglichen Rückschlüsse auf ineffiziente und überflüssige Server. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die zuverlässige Klassifizierung und Identifizierung sämtlicher Endgeräte, die im Netzwerk zum Einsatz kommen.

Wenn auf diese Weise jede dunkle Ecke der IT-Infrastruktur mittels Netzwerkerkennung ausgeleuchtet wird und Abweichungen automatisch erkannt und dokumentiert werden, gelingt es auch, die Zombies, Geister und Kobolde aus der IT-Infrastruktur zu vertreiben.

Produkte von Infoblox

Infoblox bietet einige Produkte an, um diese Monster in den Griff zu bekommen:

Dazu gehören Produkte für DNS, DHCP und IPAM (IP Address Management), allgemein unter dem Kürzel DDI bekannt. Werden sie erweitert mit „Infoblox Network Insight“ oder „Infoblox Net MRI“, lassen sich Abweichungen zwischen Netzwerk-Dokumentation und dem, was tatsächlich im Netzwerk genutzt wird, aufdecken.

Was meinen Sie zu diesem Thema?

Schreiben Sie uns hier Ihre Meinung ...
(nicht registrierter User)

Zur Wahrung unserer Interessen speichern wir zusätzlich zu den o.g. Informationen die IP-Adresse. Dies dient ausschließlich dem Zweck, dass Sie als Urheber des Kommentars identifiziert werden können. Rechtliche Grundlage ist die Wahrung berechtigter Interessen gem. Art 6 Abs 1 lit. f) DSGVO.
Kommentar abschicken
copyright

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 43691680 / Software)