Datacenter Future Readiness Assessment

Wie zukunftsfähig ist Ihr Rechenzentrum? fragt Dell

| Autor: Ulrike Ostler

D-Pack ist eines der Dell-Tools, mit denen sich das Rechenztrum duchmessen lässt.
D-Pack ist eines der Dell-Tools, mit denen sich das Rechenztrum duchmessen lässt. (Bild: Dell)

Neu ist der Dell-Ansatz nicht: Mit Hilfe eines Werkzeugs, „D-Pack“, ermitteln Dell-Mitarbeiter und Kunden, wie zukunftsfähig das Rechenzentrum noch ist und erarbeiten einen Plan für die weitere Entwicklung. Doch anders als andere geht Dell in Vorleistung und bietet das „Datacenter Future Readiness Assessment“ für lau an.

„Nein, einzigartig ist ein Datacenter Assessment nicht“, sagt Mihai Morcan, der mit seinem Team die Tragfähigkeit von Rechenzentrumsinfrastruktur evaluiert, „aber wir brauchen auf keine System-Altlasten Rücksicht nehmen, wie unsere Wettbewerber.“ Gemeint sind vor allem Unix-Systeme. Hardware-neutral sei die Analyse.

Zum Einsatz kommt neben D-Pack (siehe: Abbildung 1) auch das Tool „Liquid Ware-Labs“. Damit können die Dell-Experten zum Beispiel ermitteln, wie stark der Datenverkehr ist und wie hoch die Server ausgelastet sind. Doch der Anspruch des Dell-Assessment-Angebots reicht viel weiter: Die Evaluation soll die IT aus Sicht der Geschäftsentwicklung betrachten, um so entscheiden zu können, was konsolidiert, ausgemustert oder angeschafft und in welches Betreiber-Modell gehört.

Fest steht, auch vor jeder Untersuchung, dass die IT grundsätzlich mehr Flexibilität, mehr Agilität erlauben soll, auf der Basis von Software Defined, Storage und Networking beziehungsweise Datacenter. Fest steht auch, dass die Systeme die technisch günstigsten sein sollen, will heißen: die Systeme sollten modular aufgebaut sein, um klein anfangen und einfach skalieren zu können. Das sieht Morcan vor allem unterstützt durch „offene Standards“.

Vom Messen bis zu Blaupause

Dell verfügt über entsprechende Referenzarchitekturen (siehe: Abbildung 2), die bereits bis zu 80 Prozent der Überplanung einer Rechenzentrums-IT abdecken können. Trotzdem mache ein Assessment, das mit einer Blaupause beschließt, Sinn, so Morcan. Als Beispiel nennt er einen Automobilzulieferer, der aufgrund regulatorischer Anforderungen sein Backup- und Archivsystem „besser organisiert und verfügbarer“ haben wollte. Das Assessment endete mit der Order von Dell-Technik.

Mihai Morcan von der Dell GmbH evaluiert mit seinem Team per Datacenter-Assessments die Zukunftstauglichkeit von Rechenentrumsarchitekturen.
Mihai Morcan von der Dell GmbH evaluiert mit seinem Team per Datacenter-Assessments die Zukunftstauglichkeit von Rechenentrumsarchitekturen. (Bild: dell GmbH)

In der Regel dauert das Dell-Assessment bis zu 1, 2 Wochen und erstreckt sich auf 40 bis 50 Server. „Das Durchmessen kostete bei einem bekannten Speicherhersteller rund 20.000 Euro“, sagt Morcan. Somit liege das Risiko des Angebots ausschließlich bei Dell; denn nicht in jedem Fall stünde fest, dass der Kunde bei Dell seine Technik einkaufe. Nach seiner Schätzung führen Dell-Mitarbeiter in Deutschland pro Monat 50 bis 60 Assessments durch.

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