Verwalten von Modulen in IIS 10

Webserver mit Windows Server 2016

| Autor: Thomas Joos

Server mit Microsoft-Produkten aufbauen
Server mit Microsoft-Produkten aufbauen (Server mit Microsoft-Produkten aufbauen)

IIS 10 unterscheidet im Betrieb zwischen systemeigenen (nativen) Modulen, die nicht von .NET-Funktionen wie ASP.NET erstellt werden und verwalteten (managed) Modulen, die durch .NET-Prozesse erstellt werden.

Bei den systemeigenen Modulen handelt es sich meistens um DLL-Dateien, die im Webserver integriert werden müssen. Die Module werden über Module auf der Hauptseite des Internetinformationsdienste-Managers verwaltet und konfiguriert.

Native Module werden geladen, wenn der Arbeiterprozess (Worker Process) einer Anwendung gestartet und initialisiert wird. Native Module werden immer auf Serverbasis hinzugefügt, können für einzelne Webseiten oder Anwendungen aber deaktiviert werden.

Um ein systemeigenes Modul hinzuzufügen, wählen Sie in der Moduleverwaltung aus dem Kontextmenü oder dem Aktionen-Bereich die Option Verwaltetes Modul hinzufügen oder Systemeigene Module konfigurieren aus. Anschließend kann das entsprechende Modul aktiviert und über die Schaltfläche Registrieren dem Server hinzugefügt werden.

Nachdem Sie auf die Schaltfläche Registrieren geklickt haben, können Sie einen Namen für das Modul festlegen sowie die entsprechende DLL-Datei für das native Modul auswählen. Auf dem gleichen Weg kann ein Modul wieder deinstalliert werden, wenn dieses nicht mehr benötigt wird.