Rechenzentrumsbau und Energie-Infrastruktur im Rhein-Main-Gebiet Verträge für Rechenzentrum in Hochheim unterzeichnet

Von Paula Breukel 1 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Die Kauri CAB-Gruppe sichert sich Flächen für die Ansiedlung eines Rechenzentrums in Hochheim am Main. Der Stromanschluss ist der Engpass. Erste Netzkapazitäten stellt Amprion ab 2031 in Aussicht. Abwärme soll das Fernwärmenetz entlasten.

Das Rechenzentrum ist am Ortseingang von Hochheim am Main geplant. Die Stromanbindung ist über einen Netzausbau im Rhein-Main-Gebiet vorgesehen.(Bild:  into the air: Hochheim am Main /Martin Fisch / marfis75 / CC BY-SA 2.0)
Das Rechenzentrum ist am Ortseingang von Hochheim am Main geplant. Die Stromanbindung ist über einen Netzausbau im Rhein-Main-Gebiet vorgesehen.
(Bild: into the air: Hochheim am Main /Martin Fisch / marfis75 / CC BY-SA 2.0)

Die Kauri CAB-Gruppe hat die Verträge für ein Rechenzentrum in Hochheim am Main unterzeichnet. Bürgermeister Dirk Westedt (FDP) bestätigt den Vertragsabschluss, wie die „Frankfurter Neue Presse“ berichtet.

Gebaut wird auf Ackerflächen an der Frankfurter Straße, direkt am Ortseingang. Der Bebauungsplan sieht Gebäudehöhen zwischen 14 und 20 Metern und eine teilweise aus Holz bestehende und begrünte Fassade vor.

Energieversorgung ungeklärt

Ungeklärt bleibt die Energieversorgung. Im Rhein-Main-Gebiet sind aktuell keine freien Netzkapazitäten verfügbar. Netzbetreiber Amprion hat zugesichert, über die Trasse „Rhein-Main-Link“ bis 2031 die erste Stromstufe zu liefern. Bei drei Jahren geplanter Bauzeit entspricht das einem Baubeginn 2028.

Eine zweite Kapazitätsstufe soll ab 2035 aus dem Umspannwerk Hofheim Marxheim folgen. Westedt beziffert seine Zuversicht, dass der Zeitplan hält, auf 80 bis 90 Prozent.

Finanzen und Abwärme

Für das Grundstück sind 24 Millionen Euro vereinbart, weitere gestaffelte Zahlungen kommen hinzu. Daneben plant Hochheim, die Abwärme des Rechenzentrums ins kommunale Fernwärmenetz einzuspeisen.

Das Rechenzentrum soll rund 40 Megawatt (MW) Wärme abgeben. Der Gesamtwärmebedarf der Stadt beträgt 200 MW. Der Fernwärme-Netzbetreiber ist Iqony.

(ID:50813021)

Jetzt Newsletter abonnieren

Täglich die wichtigsten Infos zu RZ- und Server-Technik

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung