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Zwei 20-Fuß-Container sind der Beginn Vattenfall baldowert mit Cloud&Heat Technologies neue Services aus

| Redakteur: Ulrike Ostler

Das Energie-Unternehmen Vattenfall testet Aufbau und Angebot neuer Managed Services. Dabei soll eine sichere und nachhaltige digitale Infrastruktur für Machine-Learning-, Virtual-Reality- oder Industrie-4.0-Anwendungen entstehen. Nun ist der Energieriese mit der Dresdner Firma Cloud & Heat Technologies eine Kooperation eingegangen. Begonnen wird etwa mit zwei 20-Fuß-Containern, in die etwa 1.600 Grafikkarten von Herstellern wie Nvidia eingebaut sind.

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Das Dresdner Unternehmen Cloud&Heat Technologies entwickelt, verkauft und installiert seine Rechenzentren-Container zwar selbst, mit der Produktion haben sie 2018 aber die tschechische Foxconn-Tochter „TradeDX“ in Kutna Hora östlich von Prag beauftragt.
Das Dresdner Unternehmen Cloud&Heat Technologies entwickelt, verkauft und installiert seine Rechenzentren-Container zwar selbst, mit der Produktion haben sie 2018 aber die tschechische Foxconn-Tochter „TradeDX“ in Kutna Hora östlich von Prag beauftragt.
(Bild: Cloud&Heat Technologies)

Durch die Nutzung der anfallenden Wärme nach dem Prinzip „Combined Heat and Compute“ wird ein ressourcenschonender IT-Betrieb ermöglicht. Zur Absicherung der erforderlichen Infrastruktur gegenüber unerlaubten Zugriffen wird das Cloud-Angebot durch zusätzliche Security-Mechanismen der Secustack GmbH, ein Cloud&Heat-Tochterunternehmen, ausgestattet.

Das Pilotprojekt stellen Vattenfall und Cloud&Heat Technologies gemeinsam auf der am 11. und 12. März 2020 in London stattfindenden Data Centre World vor. Ziel des Pilotprojektes ist es, erste Betakunden für das Cloud-Angebot zu gewinnen, die die Infrastruktur testen und so zur Weiterentwicklung des Service beitragen. Interessenten können sich am Stand D750 weitere Informationen zu dem Projekt sowie der bald startenden Testphase einholen.

Das Verarbeiten und Speichern großer Datenmengen in der Cloud kann weitreichende Wettbewerbsvorteile nach sich ziehen. Dass das so ist, erfahren nach Angaben von Cloud&Heat auch zunehmend Energieversorger. Obgleich sie ihre eigenen Unternehmensdaten und Monitoring-Prozesse oftmals bereits cloud-basiert verarbeiten, eröffnen sich durch das dedizierte Angebot digitaler Ressourcen an ihre Kunden auch neue Geschäftsfelder.

Als wichtiger Bestandteil des KRITIS-Bereichs gelten für Utilities zum einen jedoch besonders strenge Vorschriften bei der Nutzung digitaler Infrastrukturen, um Hacker-Angriffe und somit das Lahmlegen wichtiger Versorgungskanäle zu vermeiden. Zum anderen sollten sie die Energie-effiziente Bereitstellung ihrer Verarbeitungsdienste hoch priorisieren.

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