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AWS Outposts-Ready Unterstützung für die Outposts von Amazon Web Services

| Autor: Ulrike Ostler

Vor ungefähr einem Jahr hat Amazon Web Services (AWS) „Outposts“ vorgestellt. Doch alleine mit diesem Infrastruktur-Service können Kunden noch nicht viel anfangen. Sie benötigen Anwendungen, die ihnen bei der Bereitstellung, Überwachung, Sicherung und Integration auf ihrer AWS-Umgebung im eigenen Rechenzentrum helfen. Jetzt gibt es ein „AWS Outposts-Ready-Program“.

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Im „AWS Outposts-Ready-Program“ werden Angebote von Drittanbietern zertfiziert.
Im „AWS Outposts-Ready-Program“ werden Angebote von Drittanbietern zertfiziert.
(Bild: Gerhard Janson auf Pixabay)

In AWS Outposts steckt ein einen vollständig verwalteter Dienst, der lokal eine Reihe von „Amazon EC2“-Instanzen und „Amazon Elastic Block Store“-Volumen (EBS) bereitstellt. Zudem können Kunden Kunden können auch eine ganze Palette anderer AWS-Dienste lokal auf den Outposts betreiben, einschließlich „Amazon Elastic Container Service“, „Amazon Elastic Kubernetes Service“ und „Amazon Relational Database Service.“

In einem Blogpost von Rob Czarnecki, Produktmanager der AWS-Outposts und von Kathleen Hillenbrand, Senior Produktmanagerin bei AWS erläutern die beiden das AWS Outposts-Ready-Programm, das Teil des „AWS Service Ready“-Programms ist. Es soll den Kunden erleichtern, Speicher-, Netzwerk-, Sicherheits- und branchenspezifische Lösungen zu finden und zu integrieren, die von der AWS validiert und in den Außenstellen getestet wurden.

Auf der Site hießt es: „Kunden nutzen die AWS-Outposts, um von derselben AWS-Hardwareinfrastruktur, denselben Diensten, APIs und Tools zu profitieren, mit denen sie ihre Anwendungen vor Ort und in der Cloud erstellen und ausführen können, um ein wirklich konsistentes Hybrid-Erlebnis zu erzielen.“

Zu den Software-Angeboten, die Kunden schon nutzen können, zählen:

  • „Zadara VPSA“, Storage-as-a-Service der Enterprise-Klasse: Die patentierten, softwaredefinierten „Virtual Private Storage Arrays“ (VPSA) bieten mandantenfähige Speichertools.
  • WekalO- die Matrix ist ein skalierbares und verteiltes Dateisystem für High Performance Computing (HPC). Die Software ist POSIX-kompatibel und arbeitet mit Amazon EC2-Instanzen zusammen.
  • „Netbackup“ von Veritas Technologies – Die Software bietet Datensicherung auf Unternehmensebene, die sich nahtlos in alle Umgebungen, ob physisch, virtuell oder auf AWS, integrieren lassen soll.
  • Turbot - bietet eine automatisierte Richtlinien- und Identitäts-Engine, mit sich per Point-and-Click-Richtlinien festlegen lassen, um Benutzeraktionen zu verhindern, zeitbasierte RBAC festzulegen und Fehlkonfigurationen zu erkennen und zu beheben.
  • Diverse Angebote von Trend Micro
  • Sysdig bietet Kubernetes-Einblicke in Sicherheit, Compliance und Überwachung, um AWS-Kunden dabei zu unterstützen, Cloud-Anwendungen schneller mit Containern zu versenden.
  • „Netapp Ocean“ ist eine verwaltete Datenebene für Kubernetes, die kontinuierlich analysiert, wie Container die Infrastruktur nutzen, und die Rechenressourcen automatisch skaliert, indem sie auf intelligente Weise die optimale Mischung aus Spot-, reservierten und On-Demand-Recheninstanzen auswählt.
  • Sisense bietet agile End-to-End-Cloud-native Analyse-Tools zur Vereinfachung komplexer Projekte, die allen Beteiligten innerhalb und außerhalb ihres Unternehmens Einblicke verschaffen.
  • Scylla Cloud ermöglicht es Unternehmen, einen vollständig verwalteten Scylla-Cluster auf ihrem AWS-Konto innerhalb der AWS-Außenstellen zu betreiben. Auf diese Weise lassen sich Vorteile wie niedrige Latenzzeit und hoher Durchsatzes von Scylla Cloud nutzen und eigenen Rechenzentrum auf AWS Outposts nutzen.
  • Rubrik Cloud Data Management automatisiert den Schutz von Anwendungsdaten AWS kann etwa für die Langzeitarchivierung in einer spezifischen AWS-Region genutzt werden.
  • Die Managed Kubernetes Platform von Rafay Systems
  • Qumulo auf AWS ist ein Dateisystem, das insbesondere für niedrige Latenzzeiten, Skalierung und API-Programmierbarkeit ausgelegt ist.
  • „Flashblade“ von Pure Storage: Beim Anbieter heißt es: „Durch die validierte Integration von Flashblade in AWS Outposts können AWS-Kunden jetzt eine Unified Fast File and Object-Plattform mit geringer Latenz und hoher Leistung mit nativen Amazon Simple Storage Service (Amazon S3)-Funktionen zusammen mit AWS-Diensten, APIs und Tools nutzen – und das alles bei vereinfachter Verwaltung im eigenen Rechenzentrum.“ Das ermögliche, Anwendungsfälle wie künstliche Intelligenz (KI), moderne Analytik, DevOps, schnelle Wiederherstellung und Anwendungen der nächsten Generation, die an Antworten in Echtzeit und hohem Durchsatz benötigen, und zusätzlich Anforderungen an Datenhoheit, Compliance und lokaler Verarbeitung erfüllt.
    Zugleich sei eine Konsolidierung möglich: Denn die APN-Teilnahme des Softwareherstellers habe das Potenzial mit einer einheitlichen Plattform und Multiprotokoll-Unterstützung Speichersilos zu eliminieren. Und einfach soll es auch noch sein – in der Skalierung und im Betrieb, sowohl für Datei- als auch Objektspeicheranforderungen mit Zero-Touch-Bereitstellung, vereinfachtem Netzwerk und schlanker Verwaltung von Containern.
  • Palo Alto Networks VM-Series for AWS - damit können AWS-Benutzer ihre Workloads durch Anwendungstransparenz und Kontrolle schützen etwa um zu verhindern, dass Bedrohungen seitlich zwischen Workloads wandern.
  • New Relic stellt mit „One“ eine einheitliche Beobachtungsplattform für Kunden bereit, die ihre Arbeitslasten auf der AWS Cloud, AWS Ouposts und vor Ort ausgeführt werden.
  • N2WS Backup and Recovery
  • Netapp Cloud Volumes Ontap for AWS Outposts
  • Nasuni Cloud File Services nutzen Amazon S3, um NAS, verteilte Dateiserver, Backup-, Archivierungs-, Disaster-Recovery- und Multi-Site-Dateisynchronisierungsfunktionen in einer skalierbaren Plattform zu konsolidieren, die sich über Rechenzentren und Cloud erstreckt.
  • Hashicorp Terraform bietet Betreibern einen konsistenten Arbeitsablauf für die Bereitstellung der Infrastruktur in der öffentlichen Cloud, der privaten Cloud und externen Diensten.
  • Guardicore Centra Security Platform ermöglicht eine Visualisierung des Anwendungsflusses, der Mikrosegmentierung sowie von und Reaktion auf Sicherheitsverletzungen in einer einzigen Plattform.
  • Dynatrace kann Kunden bei der Überwachung, der Fehlerbehebung und der Optimierung von Anwendungsperformanz unterstützen
  • Datadog ermöglicht es Kunden, AWS-Outposts im großem Maßstab zu betreiben, indem es einen tiefen Einblick in die Leistung und den Zustand des gesamten Cluster bietet.
  • Die Cyberark Privileged Access Security hilft Kennwörter, Zugangsdaten und Geheimnisse zu sichern, zu steuern, zu überwachen und zu prüfen.
  • Die Ctera Enterprise File Services-Plattform ermöglicht es Unternehmen, Daten überall sicher zu synchronisieren, gemeinsam zu nutzen, zu schützen und zu verwalten, indem sie die Amazon Simple Storage Services (Amazon S3) in eine vollständige Suite von Cloud-fähigen Unternehmensdateiservices umwandelt.
  • Confluent Platform OSS ermöglicht es Unternehmen, mit einer Ereignis-Streaming-Plattform, die “Apache Kafka“ vervollständigt, Werte aus Daten in Echtzeit zu extrahieren
  • Commvault Complete Data Protection - bietet nun umfassende Sicherungs-, Wiederherstellungs- und Migrationsfunktionen für Kunden, die AWS Outposts nutzen möchten. Mit Commvaults zusätzlichem Schutz für Amazon Elastic Compute Cloud (Amazon EC2), Amazon Relational Database Service (Amazon RDS) und Amazon Elastic Kubernetes Service (Amazon EKS), können Unternehmen sich jetzt „recovery ready" für die Workloads der AWS Outposts fühlen. Die automatisierten Migrations-Tools von Commvault helfen bei der Übertragung von Applikationen sowohl On-premise als auch in AWS Outposts, um den ROI zu beschleunigen. Commvault Disaster Recovery und die Workload-Resilience-Funktionen verbessern zudem die Anwendungsverfügbarkeit in lokalen Umgebungen, AWS Outposts und AWS-Umgebungen.
  • Die Cohesity Data Platform bietet etwa Backup und Wiederherstellung sowie Dateiservices.
  • Clumio Backup for AWS Native Services soll Schutz vor Datenverlust und Lösegeldforderungen bieten, SaaS-Einfachheit mit vorhersehbaren Kosten und ermöglicht eine globale Suche mit feingranularen Wiederherstellungen.
  • Citrix ADC ist ein Anwendungsbereitstellungs-Controller der Enterprise-Klasse
  • Appdynamics for AWS Outposts bietet eine robuste Anwendungsüberwachung
  • Amdocs Revenue One Convergent Charging ist eine 5G-fähige Gebührensoftware, die vom Internet der Dinge (IoT) und digitalen Medien bis hin zum Netzwerk-Slicing und verteilter Edge-Monetarisierung alles abrechnen kann.
  • Alcide Advisor scannt Kubernetes-Konfigurationen in der Vorproduktion, um ein sicheres Design zu gewährleisten. Alcide ART erkennt und erzwingt Sicherheitsmaßnahmen bei Mikrodiensten in der Produktion.

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Über den Autor

 Ulrike Ostler

Ulrike Ostler

Chefredakteurin DataCenter-Insider, DataCenter-Insider