Monitoring schützt das Netzwerk vor gravierenden Ausfällen Um was geht es beim Monitoring von Infrastrukturen?

Autor / Redakteur: Thomas Joos / Thomas Joos

Ein Protokollierungs- und Überwachungsprogramm ist an sich schon ein Gewinn für das Unternehmen, da es einen Einblick in die unternehmensweiten Aktivitäten gibt und sensible Informationen enthalten kann.

Anbieter zum Thema

Windows-Netzwerke verwalten (Image by Gerd Altmann from Pixabay)
Windows-Netzwerke verwalten (Image by Gerd Altmann from Pixabay)
(Windows-Netzwerke verwalten (Image by Gerd Altmann from Pixabay))

Um ein erfolgreiches Monitoring im Unternehmen umzusetzen, ist eine strukturierte Vorgehensweise wichtig. Verantwortliche müssen festlegen, was überwacht werden soll und welche Komponenten der überwachten Infrastruktur eingebunden werden müssen. Beim Monitoring geht es genau genommen um drei Dinge:

  1. Messen von Vorgängen, Ressourcen, Servern und anderen Objekten, die überwacht werden sollen
  2. Bewerten der gemessenen Daten mit bewährten Regeln
  3. Ausführen von Reaktionen und Aktionen auf Basis der Bewertungen

Was spielt bei Monitoring-Projekten eine Rolle?

Um diese drei Bereiche dreht sich ein erfolgreiches Monitoring-Projekt. Mit einer fundierten Planung und verschiedenen Best Practices lassen sich alle wichtigen Komponenten erfassen und deren gewünschtes Verhalten berücksichtigen. Auf Basis dieser Informationen erfolgt die Einführung der Monitoring-Lösung und schließlich das Ausführen von definierten Aktionen, wenn die überwachten Komponenten ihren Zustand ändern.

Um die IT-Infrastruktur im Netzwerk effektiv zu überwachen, müssen zahlreiche verschiedene Informationsquellen eingebunden werden. Dazu gehören Echtzeitinformationen der eingesetzten Server und Clouddienste, zahlreiche Protokolldateien, die an verschiedenen Quellen gespeichert sind und auch die Ereignisprotokolle von Windows-Servern. Dabei erhält das Monitoring-System zahlreiche Daten, von denen aber nicht alle sinnvoll sind und benötigt werden.

Die Kunst besteht darin die richtigen Informationen auszulesen, zu korrelieren und auf Basis dieser Informationen Zustände der überwachten Komponenten zu definieren, sodass ein Monitoring-System die richtigen Aktionen ausführen und die notwendigen Personen im Unternehmen benachrichtigen kann.

Monitoring-Projekte sollten möglichst strukturiert und einfach durchgeführt werden. Unnötige Komplexitäten sollten unbedingt vermieden werden. Ansonsten "verzetteln" sich viele Projektverantwortliche schnell, und das Überwachungs-Projekt leidet unter einer hohen Komplexität und später auch umständlicheren Verwaltung. Das Monitoring sollte keinen Selbstzweck darstellen und so viel wie möglich überwachen, sondern das System hat die Aufgabe sicherzustellen, dass die überwachten Server und Anwendungen ständig stabil zur Verfügung stehen.

Bedarf der Protokollierung definieren

Der Bedarf an Protokollierung und des Monitoring sollte zu Beginn eines Projektes genau definiert werden. Die Fragen, die sich zuerst stellen sind:

  • Was soll überwacht werden?
  • Wie hängen die Server und Komponenten im Netzwerk zusammen?
  • Wen soll ich wann und auf welchem Weg benachrichtigen, wenn das System Probleme erkennt?

Jetzt Newsletter abonnieren

Täglich die wichtigsten Infos zu RZ- und Server-Technik

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung.

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung