Linux und Windows parallel nutzen Ubuntu mit grafischer Oberfläche in WSL einbinden

Autor / Redakteur: Thomas Joos / Thomas Joos

Distributionen, wie zum Beispiel Ubuntu, können in WSL auch mit grafischer Oberfläche gestartet werden. Das ermöglicht den Betrieb von Linux-Programmen auch in Windows. Die Programme starten über Ubuntu. In neueren Windows 10-Versionen ist in Zukunft auch möglich, dass Linux-Tools mit grafischer Oberfläche auch ohne eine grafische Oberfläche des Basis-Linux-Systems starten können.

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Linux im Rechenzentrum einsetzen (Quelle: Image by MasterTux from Pixabay)
Linux im Rechenzentrum einsetzen (Quelle: Image by MasterTux from Pixabay)
(Linux im Rechenzentrum einsetzen (Quelle: Image by MasterTux from Pixabay))

Um zum Beispiel in Ubuntu eine grafische Oberfläche zu betreiben, wird die Linux-Bash für die Distribution geöffnet, zum Beispiel über das Windows Terminal. Generell sollte immer eine Aktualisierung der Distribution erfolgen. Dazu wird in der Bash der folgende Befehl verwendet:

sudo apt update && sudo apt upgrade

Für Ubuntu kann Xfce verwendet werden sowie Xrdp für Remotedesktop-Verbindungen. Um mit dem Remotedesktop auf Ubuntu zuzugreifen, sollte der Port 3389 auf 3388 geändert werden, damit er explizit für die Linux-Distribution zur Verfügung steht. Den Remote-Desktop-Server starten Sie anschließend mit „sudo /etc/init.d/xrdp start“. Danach können Sie auf dem Host-System mit „mstsc.exe“ den Remotedesktop-Client in Windows 10 öffnen. Mit „localhost:3388“ wird eine Verbindung zum RDP-Server in Ubuntu aufgebaut. Die Anmeldung erfolgt mit den Benutzerdaten der Distribution.

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