Grundlagen: Studie zur Speicher-Virtualisierung

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Vorteile durch Storage-Virtualisierung

Bei denjenigen Unternehmen, die virtuelle Speichersysteme verwenden beziehungsweise den Einsatz solcher Systeme konkret planen, zeigt sich eine Fülle von Vorteilen der Storage-Virtualisierung. An vorderster Stelle wird dabei die größere Ausfallsicherheit genannt.

Die höhere Verfügbarkeit der Daten durch eine intelligente redundante Auslegung der Speicherkapazitäten wird also als besonderer Pluspunkt der Speicher-Virtualisierung aufgefasst. An zweiter Stelle der Vorteile durch die Verwendung virtuellen Speichers steht die Verbesserung des Auslastungsgrades der Storage-Komponenten. Zum einen planen die Unternehmen mit Investitionsvorhaben auch besonders diesen Punkt durch Virtualisierung zu optimieren, zum anderen hat sich bei vielen Anwendern, die bereits die Systeme einsetzen, der Auslastungsgrad verbessert.

Hemmnisse gegen die Nutzung von Storage-Virtualisierung

Wie die Studie zeigt, hat der Großteil der mittelständischen Unternehmen noch nicht die modernen Virtualisierungstechnologien für ihre Speichersysteme übernommen und die Einsatzgrade sind gegenüber der Server-Virtualisierung noch relativ gering. Was spricht nun gegen die Nutzung virtueller Speicher?

Der überwiegende Teil – etwa drei Viertel der Befragten – erklärt, dass kein sehr hohes Speicheraufkommen vorliegt und demnach kein Bedarf für Speicher-Virtualisierungstechnologien besteht. Dieses Argument ist zwar nicht die Top-Nennung der großen Unternehmen, die häufig bereits ein Speicheraufkommen von mehr als 10 Terabyte haben und mit exponentiellem Wachstum in den nächsten Jahren rechnen. Aber die Unternehmen mit weniger als 500 Mitarbeitern scheinen doch in den meisten Fällen noch nicht überzeugt von den Vorteilen der Speichervirtualisierung zu sein bzw. sind mangels intensiver Beschäftigung mit dem Thema noch nicht mit den Vorteilen vertraut – die zweithäufigste Nennung als Hemmnis.

Es sind demnach gar nicht so sehr die Kostenzwänge, sondern vor allem der Mangel an Storage-Spezialisten und die wechselnden Anforderungen an die IT-Abteilung, die häufig schon Ressourcen bindenden Herausforderungen in der Integration von Applikationen und Datenspeichern, dem täglichen Management und der Einführung neuer Technologien begegnen. Hier wird wohl in vielen Fällen erst reagiert, wenn der Druck der Speicherauslastung und des dadurch steigenden Aufwands für das Management zu groß wird.

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