Mouse Without Borders steuert mehrere Computer Tastatur und Maus bedienen bis zu vier Windows-Rechner mit Zwischenablage

Von Thomas Joos 2 min Lesedauer

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„Mouse Without Borders“ verbindet bis zu vier Windows-Rechner über ein einziges Eingabegerät. Tastatur und Maus wechseln per Mauszeiger von Bildschirm zu Bildschirm. Zwischenablage und einzelne Dateien lassen sich zwischen den Maschinen übertragen. Ein Service-Modus erweitert die Steuerung auf den Sperrbildschirm.

Mithilfe von „Mouse without Borders“ aus den „Powertoys“ kann eine Tastatur und Maus  bis zu vier „Windows“-Rechner mit gemeinsamer Zwischenablage bedienen. (Bild:  Thomas Joos)
Mithilfe von „Mouse without Borders“ aus den „Powertoys“ kann eine Tastatur und Maus bis zu vier „Windows“-Rechner mit gemeinsamer Zwischenablage bedienen.
(Bild: Thomas Joos)

Mouse Without Borders gehört zur quelloffenen Sammlung „Microsoft Powertoys“ für „Windows 10“ und „Windows 11“. Die aktuelle „Version 0.99.1“ stammt aus dem April 2026.

Das Tool koppelt bis zu vier Rechner im selben Netzwerk und leitet Eingaben von einem zentralen Arbeitsplatz an die übrigen Maschinen weiter. Der Wechsel zwischen den Systemen erfolgt, sobald der Mauszeiger den Bildschirmrand überschreitet.

Verbindung über Sicherheitsschlüssel

Die Kopplung beginnt am ersten Rechner mit der Erzeugung eines Sicherheitsschlüssels über die Schaltfläche "New Key". Am zweiten Rechner trägt der Administrator diesen Schlüssel zusammen mit dem Host-Namen des ersten Rechners ein und bestätigt mit "Connect".

Der Ablauf folgt dem Schema "New Key am ersten Rechner -> Schlüssel und Hostname am zweiten Rechner eintragen -> Connect". Die Verbindung steht, sobald beide Maschinen denselben Schlüssel teilen.

Das Geräte-Layout ordnet die Rechner per Drag-and-drop an, in einer einzelnen Reihe oder in einer 2x2-Matrix. „Easy Mouse“ steuert den Wechsel an den Bildschirmrändern und lässt sich auf eine zusätzliche Shift- oder Ctrl-Taste festlegen, damit der Übergang nur bewusst stattfindet. Ein Parameter blockiert den Wechsel an den Bildschirmecken und verhindert versehentliche Sprünge.

Zwischenablage und Dateitransfer zwischen den Maschinen

Mouse Without Borders teilt die Zwischenablage über alle gekoppelten Rechner. Einzelne Dateien gelangen über die Zwischenablage von einer Maschine zur nächsten, begrenzt auf 100 Megabyte pro Vorgang. Der Transfer beschränkt sich auf jeweils eine einzelne Datei und schließt Netzwerkdateien aus.

Für Ordner oder mehrere Dateien gilt die Komprimierung in ein Archiv als Voraussetzung. Statusmeldungen zu Zwischenablage und Netzwerk erscheinen bei Bedarf als Benachrichtigung im System-Tray. Die Option "Wrap mouse" führt den Zeiger nach dem letzten Bildschirm zurück auf den ersten.

Service-Modus und Netzwerkabsicherung

Der Standardbetrieb steuert reguläre Anwendungen auf den verbundenen Rechnern. Für den Sperrbildschirm und Anwendungen mit erhöhten Rechten installiert der Administrator Mouse Without Borders als Dienst unter dem System-Konto.

Die Aktivierung verlangt den Start von Powertoys mit Administratorrechten und das Setzen der Option "Use Service". Microsoft weist darauf hin, dass der Dienstbetrieb unter dem System-Konto ein zusätzliches Sicherheitsrisiko als möglicher Angriffsvektor mit sich bringt.

Mehrere Parameter begrenzen die Angriffsfläche. Die Reverse-DNS-Prüfung validiert die IP-Adressen der Gegenstellen, eine weitere Option beschränkt Verbindungen auf dasselbe Subnetz. Über einen eigenen Parameter legt Mouse Without Borders eine Firewall-Regel an. Lassen sich Maschinen nicht koppeln, prüft der Administrator das gemeinsame Netzwerk, die Korrektheit von Schlüssel und Hostname sowie eine blockierende Firewall.

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