Server und Arbeitsstationen mit Linux-System retten SystemRescue - Rettungs-System mit vielen Werkzeugen

Autor / Redakteur: Thomas Joos / Thomas Joos

Mit SystemResuce erhalten Admins ein Rettungs-System mit zahlreichen Tools zur Wiederherstellung von Windows. Das System basiert auf Linux und steht als ISO-Datei zur Verfügung. Daher lässt es sich auch in Multiboot-Umgebungen leicht integrieren.

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Windows-Netzwerke verwalten (Image by Gerd Altmann from Pixabay)
Windows-Netzwerke verwalten (Image by Gerd Altmann from Pixabay)
(Windows-Netzwerke verwalten (Image by Gerd Altmann from Pixabay))

SystemResuce gehört zu den bekanntesten Live-Systemen zur Rettung von Daten und Betriebssystemen. Da das System als ISO-Datei zur Verfügung steht, lässt es sich entweder als DVD oder als bootfähiger USB-Stick betreiben. Mit SystemResuce lassen sich auch bereits Aktionen mit Windows 11 und Windows Server 2022 durchführen.

SystemResuce als Multiboot-System nutzen

Auch die Integration in Multiboot-Systeme ist möglich. In diesem Fall können Admins und Anwender das Systeme zusammen mit anderen Rettungs-Systemen starten und parallel nutzen. Die Erstellung von bootfähigen USB-Sticks auf Basis von ISO-Dateien ist mit verschiedenen Tools möglich. Solche Systeme werden meistens als ISO-Datei zur Verfügung gestellt.

Neben dem Booten als DVD kann die ISO-Datei auch in einen USB-Stick integriert werden,  auch auf Multiboot-Systemen. Sinnvoll ist das zum Beispiel zusammen mit Rufus oder UNetbootin. Multiboot-Systeme lassen sich auch mit "YUMI – Multiboot USB Creator" erstellen.

Der Fokus des Tools besteht darin Verwaltungsaufgaben und Rettungsaktionen wie das das Erstellen und Bearbeiten von Festplattenpartitionen. SystemResuce enthält dazu  Linux-System-Utilities wie GParted, fsarchiver, Dateisystem-Tools und grundlegende Tools (Editoren, Midnight Commander, Netzwerk-Tools).

Die Lösung  kann für Linux- und für Windows-Computer verwendet werden. Das Retten von Daten kann für  Desktops und auch auf Servern genutzt werden. Die Verwendung des Systems erfordert natürlich keine Installation, da Sie SystemRescue direkt CD/DVD-Laufwerk oder von einem USB-Stick starten können. Die Live-Umgebung  unterstützt alle wichtigen Dateisysteme. Dazu gehören ext4, xfs, btrfs, vfat, ntfs und andere. Auch über das Netzwerk kann SystemResuce zum Einsatz kommen, auch zusammen mit Samba und NFS.

Terminal und grafische Oberfläche verfügbar

SystemResuce ist mit einer grafischen Oberfläche verfügbar, die nach dem Start des Systems mit "startx" startet. Wer sich mit Linux-Befehlen auskennt, kann aber auch direkt im Terminal arbeiten. In der grafischen Oberfläche steht auch Firefox zur Verfügung, sodass auch Recherchen im Internet parallel zur Rettung von Daten durchgeführt werden können. 

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