Flexible und sichere Stromversorgung Stromschienenverteilersystem für Mission-Critical-Rechenzentren

Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Mit Starline stellt Daxten ein schienenbasiertes Stromverteilungssystem für Rechenzentren und Serverräume sowie Test- und Demolabs vor. Mit nur einer einzigen Einspeisestelle soll das System sehr flexibel sein; Abgangskästen können beliebig konfiguriert und an jeder Stelle entlang der Schiene in 90 Sekunden angebracht oder entfernt werden.

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Das Starline-Stromschienen-System ist modular aufgebaut und damit sehr flexibel einsetzbar
Das Starline-Stromschienen-System ist modular aufgebaut und damit sehr flexibel einsetzbar
( Archiv: Vogel Business Media )

Im Gegensatz zu konventionellen Kabelpaneelen wird beim Starline-Schienensystem der Strom lediglich an einer zentralen Stelle eingespeist. Erweiterungen oder Rekonfigurierungen können werkzeugfrei durch das Hinzufügen oder Entfernen von Abgangskästen in Minutenschnelle durchgeführt werden. Hierbei wird die Stromzufuhr nicht wie bei Kabelsystemen unterbrochen, denn die Abgangskästen werden einfach per Stick und 90-Grad-Dreh in das Schienenprofil eingesetzt, während der Strom beständig weiter die Mission Critical-Hardware versorgt.

Eine gerade in diesen Einsatzfeldern obligatorische Redundanz wird einfach durch ein zur Hauptschiene parallel geführtes, zweites System aufgebaut. Und natürlich gilt beim Starline Schienenverteiler Safety first: Brandschutz gemäß dem UL857 Standard, die Entsprechung der DIN EN 60439-1 (-2) Norm und IEC 60439-1 (-2):2000 Konformität verbürgen den hohen Sicherheitsstandard der Lösungen.

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Gerade im Mission Critical Sektor, in R&D- und Test-Umgebungen kann jede noch so kleine Unterbrechung oder Störung der Stromversorgung verheerende Auswirkungen auf den IT-Betrieb und die Sicherheit sensibler Daten und unternehmenskritische Transaktionen haben. Daher sollte beim Aufsetzen einer Power-Distribution-Infrastruktur bereits an ein Maximum an Sicherheit und die unkomplizierte Erweiterbarkeit gedacht werden.

Zudem leiden insbesondere Entwicklungsumgebungen unter räumlicher Enge und einer sehr dichten Bestückung mit IT-Hardware und Racks. Da diese Systeme häufig um- und neukonfiguriert werden müssen, um „Real-World-Szenarien“ nachbilden zu können, in denen unter Live-Bedingungen entwickelt und getestet wird, sind entsprechend hohe Anforderungen an die Zuverlässigkeit und Flexibilität der Stromversorgung gestellt. Diesen Ansprüchen werden konventionelle Paneel-Lösungen häufig nicht gerecht, da es etwa für jeden Anschluss eines Serverschranks oder jeden Rückbau erforderlich ist, zunächst die Stromversorgung zu unterbrechen, wodurch Downtime entsteht. Dann muss ein Elektriker die physische Kabelverbindung herstellen bzw. kappen, um eine neue Schrank-PDU einzurichten oder eben zu entfernen. Dies ist zeit- und kostenaufwändig und umständlich zu koordinieren, denn die Zeiten für die geplante Downtime müssen exakt auf die Erfordernisse des IT-Betriebs abgestimmt werden – was oftmals einen Vorlauf von einigen Wochen erfordert.

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