Verzahnt: Planungs- und Betriebswelt

Siemens-Software soll bei ThyssenKrupp Engineering-Prozesse beschleunigen

| Redakteur: Ulrike Ostler

Die Siemens-Software "Comos" gibt es nun in der Version 10.
Die Siemens-Software "Comos" gibt es nun in der Version 10. (Bild: Siemens AG)

ThyssenKrupp Industrial Solutions, im ThyssenKrupp Konzern für den Anlagenbau zuständig, setzt im Rahmen einer Integration des globalen Geschäfts ab sofort unternehmensweit auf die Plant Engineering und Plant Management Software „Comos“ von Siemens.

Der Unternehmensbereich Process Technologies (ehemals Uhde) nutzte Comos bereits seit 1997. Nun soll der Einsatz einer einheitlichen Software es ThyssenKrupp Industrial Solutions ermöglichen, die weltweiten Engineering-Prozesse und das Anlagen-Management deutlich schneller und effizienter abzuwickeln.

Jens-Michael Wegmann, Chief Operating Officer und Vorstand der Business Area Industrial Solutions: „Comos ist für uns die zukunftssichere Softwarelösung für ein ganzheitliches Anlagen-Management über den gesamten Lebenszyklus einer Industrieanlage. Die Konsolidierung und Harmonisierung der IT-Infrastruktur bildet für uns die Basis, um die weltweiten Wachstumschancen im Anlagenbau optimal zu nutzen.“

Die Siemens-Software erlaubt eine durchgängige Systemlandschaft vom Engineering bis zum Betrieb. Comos umfasst als Plant Engineering- und Plant Management-Software die prozess- und verfahrenstechnische Planung von Komponenten und Anlagen bis hin zur Automatisierung, einschließlich der elektro-, mess- steuer- und regelungstechnisch relevanten Vorgänge. Die Funktionsplanung wird normenkonform umgesetzt – bis hin zur Automatisierungsfunktion über die Planungsphasen Prozess Design, Basic und Detail Engineering sowie Operations.

Eine einheitliche Datenplattform ermöglicht Anlagenplanern, -betreibern und -errichtern einen durchgängigen Informationsfluss von projektrelevanten Daten über alle Unternehmensebenen und Projektphasen hinweg. Zugleich werden die Anlagendaten über den gesamten Lebenszyklus aktuell und konsistent gehalten. Ein konsistentes Plant Life Cycle Engineering verzahnt die Planungs- und Betriebswelt für ein ganzheitliches Management einer Industrieanlage. Die Arbeitsabläufe können effizienter werden, die Produktivität und Qualität im Engineering steigen.

Durchgängiges Engineering kann Fehlerquellen reduzieren, durch weniger Schnittstellen zwischen den verschiedenen Gewerken. Auch erhöht es die Qualität in allen Schritten des Engineering-Workflows und verkürzt die Markteinführungszeiten, etwa durch die Parallelisierung dieser. Aufgaben, wie das verfahrenstechnische Engineering oder die Planung der Elektrotechnik lassen sich parallel zum Automation-Engineering durchführen.

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Über ThyssenKrupp Industrial Solutions AG

Comos bietet zahlreiche Schnittstellen in andere Systeme und eine Eingliederung in bestehende IT-Landschaften. So verfügt beispielsweise Comos EI&C über Schnittstellen zu gängigen Automatisierungssystemen, zum Beispiel „Simatic PCS 7“.

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