Im Test: Der Hypervisor Xen

Paravirtualisierung sorgt für hohe Performance durch optimiertes OS

16.07.2007 | Autor / Redakteur: Thomas Weyergraf / Ulrich Roderer

Virtualisierung verspricht effizientere Auslastung vorhandener Server. Sie ermöglicht die Konsolidierung einer Anzahl älterer Systeme auf wenigen, leistungsfähigen Servern. In diesem Artikel wird der Hypervisor Xen vorgestellt – vom konzeptionellen Aufbau bis hin zu Praxisbeispielen, die den Einstieg erleichtern.

Xen verfolgt einen anderen Ansatz als Mitbewerber wie Vmware oder Swsoft, den man als Paravirtualisierung bezeichnet. Anstelle eines Betriebssystems und darauf aufsetzenden Emulatoren wird auf der eigentlichen Hardware eine spezielle Software, Hypervisor genannt, gestartet, die lediglich die nötigen Vorraussetzungen liefert, damit Gast-Betriebssysteme ihrerseits betrieben werden können. Im Fall von Xen übernimmt dies ein modifizierter Linux-Kernel.

Für die Technik der Paravirtualisierung müssen aber die Gastsysteme für den Betrieb auf dem Xen-Hypervisor angepasst werden. In neuester Zeit haben die beiden prominenten Hersteller von x86-Prozessoren, Intel und AMD, ihre Chips um spezielle Virtualisierungsfunktionen erweitert, die Anpassungen der Gast-Betriebssysteme überflüssig machen. Der Vorteil dieses Technologieansatzes: Es entstehen kaum Leistungsverluste durch den Virtualisierungslayer.

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