Eine Studie bringt es ans Licht:

Outsourcing – unüberschaubar und verwirrend

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Unerwartete Kosten aufgrund von Change Requests

Auch wenn klare Definitionen von Anforderungen und genaue Zeitvorgaben für erfolgreiche Projektdurchführungen eigentlich notwendig erscheinen, sehen 68 Prozent der Outsourcing-Anbieter eine exakte und korrekte Anforderungsdefinition nicht als Grundvoraussetzung bei Projektstart an. Das überrascht nicht, wenn man bedenkt, dass mehr als ein Drittel (37 Prozent) der befragten Unternehmen auch der Meinung ist, dass die Outsourcing-Partner Change Requests während des Projektes zur Erhöhung ihres eigenen Gewinns nutzen.

Nahezu alle CIOs (96 Prozent) bestätigen, dass unvorhergesehene Kosten aufgrund von Change Requests entstanden sind. Nur ein Drittel ist der Meinung, dass diese Kosten vom Provider fair kalkuliert werden.

Negative Auswirkungen auf das eigene Unternehmen

Die Zahl der Outsourcer nimmt zu.
Die Zahl der Outsourcer nimmt zu.
(Bild: Vanson Bourne/ Micro Focus)
Im Hinblick auf die generelle Beziehung zum Outsourcing-Partner während des Projektes zeigt sich mehr als die Hälfte (53 Prozent) enttäuscht. Insgesamt konstatieren 84 Prozent der Befragten, dass das Outsourcing negative Auswirkungen für das eigene Unternehmen hatte. Genannt wurden hier unter anderem die hohen Kosten (47 Prozent), Verzögerungen bei Produktbereitstellungen (39 Prozent), die Beeinträchtigung der Reputation (25 Prozent) oder Umsatzverluste (zwölf Prozent).

Dass die Ergebnisse der Auslagerung von Tests und Applikationsentwicklungen unzureichend sind, belegt auch folgende Zahl deutlich: 98 Prozent der befragten Unternehmen bestätigen, dass nach Abschluss der Outsourcing-Projekte noch eine „Nacharbeit“ im eigenen Haus erforderlich gewesen sei.

Christian Rudolph, Vice President Borland Sales International bei Micro Focus in Ismaning sagt dazu: „Die Untersuchung zeigt ganz klar, dass die relativ schlechten Outsourcing-Ergebnisse vor allem auf ein fehlendes oder mangelhaftes Anforderungsmanagement zurückzuführen sind. Das deckt sich auch mit unseren eigenen Markt-Erfahrungen. Eine exakte Festlegung der konkreten Anforderungen und der damit verbundenen erforderlichen Testszenarien ist aber in unseren Augen absolut unabdingbar, damit sowohl der Kunde als auch der Service-Provider die Projektlaufzeit, -kosten und -risiken akkurat bestimmen kann, und zwar bereits am Anfang des Vertragsverhältnisses.

Nach wie vor haben Outsourcing-Projekte eine lange Laufzeit.
Nach wie vor haben Outsourcing-Projekte eine lange Laufzeit.
(Bild: Vanson Bourne/Micro Focus)

Diese Transparenz ist relativ einfach zu erreichen, wenn ein Software-Tool für das Anforderungsmanagement eingesetzt wird. Borland bietet hier die Lösung Caliber an, mit der Anforderungen erfasst, definiert und strukturiert werden. Damit kann sichergestellt werden, dass die entwickelte Software auch den konkreten Unternehmensbedürfnissen entspricht und termingerecht fertiggestellt wird.“

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