Open-Source-Cloud-Plattform [Gesponsert]

OpenStack-Referenzarchitektur ermöglicht schnelle Einführung einer Cloud

| Autor: Dell EMC/Peter Dümig*

Dell EMC und Red Hat bieten eine Referenzarchitektur für OpenStack an, die auf der Red Hat OpenStack Platform 9 basiert.
Dell EMC und Red Hat bieten eine Referenzarchitektur für OpenStack an, die auf der Red Hat OpenStack Platform 9 basiert. (Bild: © Nivens/stock.adobe.com)

Die Open-Source-Cloud-Plattform OpenStack bietet Unternehmen, Hochschulen und Cloud-Providern die benötigte Flexibilität für den Aufbau einer Private Cloud. Mit einer vorkonfigurierten und zertifizierten OpenStack-Referenzarchitektur können Anwender innerhalb kurzer Zeit durchstarten.

OpenStack hat sich innerhalb weniger Jahre von einer Experimentierplattform für Techies zu einem der bedeutendsten Open-Source-Projekte entwickelt. Ursprünglich entstand OpenStack als Alternative zu herstellerspezifischen Cloud-Angeboten. Heute verfügt die offene Cloud-Computing-Plattform über die Unterstützung führender IT-Anbieter wie beispielsweise Dell EMC und Red Hat, die in Form einer Referenzarchitektur rasch einsatzfähige Lösungen bereitstellen. Dies wird die weitere Verbreitung von OpenStack fördern, denn potenzielle Anwender haben lange Zeit vor allem die Komplexität des Systems und die schwierige Einrichtung von OpenStack bemängelt.

Die OpenStack-Betriebsumgebung umfasst Rechenleistung, Speicherkapazitäten sowie Netzwerkkomponenten, um in einer Rechenzentrumsumgebung eine Cloud aufzubauen. Innerhalb der großen Funktionsblöcke Compute, Storage und Networking hat das OpenStack-Konsortium zusätzliche Module definiert, die Unternehmen, Hochschulen und Cloud-Provider in Form von Plugins mit weiteren Technologien ergänzen und ausbauen können. Die gemeinsam von Dell EMC und Red Hat entwickelte OpenStack-Referenzarchitektur zeichnet sich vor allem durch Eigenschaften wie Skalierbarkeit, Anpassungsfähigkeit sowie Interoperabilität und Erweiterbarkeit aus.

Auf Basis einer offenen Architektur sind Anwender in der Lage, die Lösung abhängig von ihren Geschäftsanforderungen aufzurüsten oder die Kapazitäten bei einem vorübergehend geringeren Bedarf zu reduzieren. OpenStack-Komponenten sind modular aufgebaut und ermöglichen damit einen problemlosen Ausbau der IT-Services-Landschaft.

Mit standardbasierten Technologien, offenen APIs und vom OpenStack-Ecosystem validierten Erweiterungen ist die Cloud-Lösung problemlos ausbaufähig. Durch zertifizierte und optimal aufeinander abgestimmte Konfigurationen der Red Hat OpenStack Platform für bestimmte Server und Storage-Systeme von Dell EMC können Anwender in kurzer Zeit eine voll funktionsfähige Cloud-Infrastruktur aufbauen.

Die Dell EMC Red Hat OpenStack Cloud Solution bietet eine flexible, erweiterbare und skalierbare Architektur.
Die Dell EMC Red Hat OpenStack Cloud Solution bietet eine flexible, erweiterbare und skalierbare Architektur. (Bild: Dell EMC)

Wichtige Anwendungsszenarien

Als mögliche Einsatzgebiete der Dell EMC Red Hat OpenStack Cloud Solution lassen sich vier Anwendungsszenarien unterscheiden:

  • Cloud-Hosting-Plattformen: Sie bieten eine grundlegende IT-Infrastruktur zur Bereitstellung Cloud-basierter Applikationen und Services für Mitarbeiter, Geschäftspartner und Kunden, um beispielsweise die Customer Experience zu verbessern oder neue Marktsegmente zu erschließen.
  • Network Functions Virtualization (NFV): Sie besteht aus einer Trennung der Netzwerkfunktionen von proprietärer Hardware und stellt Netzwerkfunktionalitäten per Software als Services auf einer Standard-Hardware-Plattform bereit; virtualisierte Netzwerkfunktionen verbessern die Auslastung vorhandener Ressourcen, ermöglichen eine höhere Flexibilität und reduzieren Betriebskosten.
  • Big Data Analytics: Die zugehörigen Verfahren verschaffen einen detaillierten Einblick in die unternehmenskritischen Geschäftsprozesse, verbessern die Datengrundlage für Entscheidungen und können die Mitarbeiterproduktivität sowie die Kundenzufriedenheit erhöhen und damit letztlich das Wachstum eines Unternehmens beeinflussen.
  • Integrierte IaaS- und PaaS-Umgebungen: Die Kombination von IaaS- und PaaS-Ressourcen in einer einheitlichen Umgebung ermöglicht einen effizienteren Betrieb und eine vereinfachte Verwaltung.

Rechen- und Speicherkapazitäten lassen sich im Rahmen der Referenzarchitektur frei kombinieren.
Rechen- und Speicherkapazitäten lassen sich im Rahmen der Referenzarchitektur frei kombinieren. (Bild: Dell EMC)

Technische Details der Referenzarchitektur

Die Referenzarchitektur von Dell EMC und Red Hat basiert auf der Red Hat OpenStack Platform 9. Zertifiziert für den Einsatz in der Referenzarchitektur sind die Dell EMC Server PowerEdge R430, R630 und R730, abhängig davon, welche Rechenleistung in den OpenStack Compute Nodes für bestimmte Anwendungsszenarien benötigt werden.

Als Storage-Komponente enthält die Referenzarchitektur Red Hat Ceph Storage, eine Software-defined-Storage-Lösung. Es lassen sich jedoch auch vielfältige klassische Storage-Systeme integrieren. Als Beispiele seien hier die Dell EMC SC- oder Unity-Systeme (Block Storage) oder S3-kompatible Storagesysteme als Objektstorage (Dell EMC Isilon) genannt. Als ToR-Switches sind Dell EMC Networking S3048-ON 1/10-Gigabit und Dell EMC Networking S4048-ON 10-Gigabit zertifiziert.

Unternehmen, Hochschulen und Cloud-Provider können die eigentliche Kernarchitektur um zertifizierte Lösungen aus den Bereichen Performance- und Cloud-Management (Red Hat CloudForms), Software-defined Networking (Midokura Midonet) und Applikationsmanagement, Container und PaaS (Red Hat OpenShift Container Platform) erweitern. Die Referenzarchitektur kombiniert damit Hardware-, Software- und Netzwerkkomponenten zu einer leistungsstarken, von Dell EMC und Red Hat zertifizierten Einheit und bietet Anwendern die Effizienz, Skalierbarkeit und Flexibilität für den Aufbau einer jederzeit ausbaufähigen Cloud.

* Autor des Artikels: Peter Dümig ist Senior Server Product Manager, Server Center of Competency - Germany bei Dell EMC.

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