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Qualität von Managed Services Neun Kriterien zur Bewertung eines IT-Security-Dienstleisters

| Autor / Redakteur: Carsten Graf, Verizon Business / Stephan Augsten

Angesichts zunehmender Risiken und Compliance-Vorschriften ist manch ein Unternehmen froh, wenn es wichtige Bereiche der IT-Sicherheit an einen Dienstleister auslagern kann. Vor der Wahl eines geeigneten Anbieters steht jedoch eine umfassende Analyse. In diesem Fachbeitrag nennen wir neun wichtige Punkte, um einen guten Anbieter von Managed Security Services zu finden.

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Wer einen Managed Security Service nutzen möchte, sollte sich die jeweiligen Anbieter genau anschauen.
Wer einen Managed Security Service nutzen möchte, sollte sich die jeweiligen Anbieter genau anschauen.
( Archiv: Vogel Business Media )

Weltweit agierende Unternehmen stehen heute vor großen Sicherheits- und regulatorischen Anforderungen: Die Daten sind nicht länger eine überschaubare Größe, sondern bilden kontinuierliche Ströme ins Unternehmen hinein und wieder heraus. Das bringt operative Risiken mit sich, die nicht mehr nur „draußen” lauern. Aktuelle Bedrohungen haben ihren Ursprung auch innerhalb der Datenströme und entlang der gesamten Lieferkette eines Unternehmens; hierzu zählen Geschäftspartner, Zulieferer und Anwender gleichermaßen.

Um diesen Risiken wirkungsvoll zu begegnen, müssen Unternehmen über die Grenzen bisheriger Sicherheitskonzepte hinausgehen. Man muss die punktuelle Sichtweise zugunsten einer Strategie aufgeben, die nicht nur die Standorte, sondern die gesamte Reichweite der Daten abdeckt. Die Komplexität dieser Sicherheitsfragen verlangt nach profunder Kompetenz, über die heutzutage kaum eine hausinterne IT-Abteilung mehr verfügen kann.

Als Alternative etablieren sich immer stärker Managed Security Services – Dienstleistungen, die dabei helfen, das IT-Risiko kosteneffizient zu steuern und die Sicherheit an die Bedürfnisse der Geschäftsprozesse anzupassen. „Kosteneffizient“ darf man dabei nicht mit „kostengünstig“ verwechseln: Es gibt Anbieter, bei denen sich eine anfangs größere Investition auszahlt und andere, bei denen sich auch das kleinste Budget für Sicherheitsdienstleistungen nicht lohnt.

Die Zeichen dieses noch jungen Dienstleistungssegments stehen jedenfalls auf Wachstum: So sagen beispielsweise die Marktforscher von Frost & Sullivan voraus, dass das Geschäft mit Managed Security Services bis zum Jahr 2011 auf mehr als sechs Milliarden Dollar wachsen wird. Die Experton Group beziffert den Markt für IT-Security-Dienstleistungen in Deutschland derzeit auf 2,1 Milliarden Euro. Im kommenden Jahr werde er auf knapp 2,4 Milliarden Euro wachsen, was einer Zunahme um rund zwölf Prozent entspricht.

Doch wie können die Verantwortlichen die Spreu vom Weizen trennen – sprich, den passenden Anbieter von Managed Security Services auswählen? Wie können sie den Dienstleister finden, der genau jenes Sicherheitsniveau bieten kann, den das Unternehmen braucht; ohne Überfrachtung mit Lösungen und Services, die nicht wirklich mehr Sicherheit bieten?

Seite 2: Kompetenz und Seriösität des Dienstleisters prüfen

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