Die Bausparkasse profitiert von hoher Taktfrequenz der Hybridrechner

Neue IBM-Mainframes senken bei Schwäbisch-Hall die Gesamtkosten

06.12.2011 | Autor / Redakteur: Kriemhilde Klippstätter* / Ulrich Roderer

Schwäbisch-Hall setzt als einer der ersten Anwender auf die Hybridrechner vom Typ IBM z196.
Schwäbisch-Hall setzt als einer der ersten Anwender auf die Hybridrechner vom Typ IBM z196.

Als einer der ersten Anwender in Deutschland hat die Schwäbisch-Hall im vergangenen Jahr zwei neue Mainframes vom Typ z196 gekauft. Die von IBM als „Hybrid“-Großrechner vermarkteten Boliden glänzen insbesondere mit der hohen Taktrate - 5,2 Gigahertz - ihrer Prozessoren.

Alexander Lichtenberg hat es eigentlich gut. Als IT-Vorstand der Bausparkasse Schwäbisch-Hall (BSH) liegt die letzte Entscheidung über die Anschaffung neuer Mainframes bei ihm. Im Gegensatz zu vielen seiner Kollegen in anderen Unternehmen muss der Manager aber etwaige Investitionsentscheidungen in IT nicht gegen Non-IT-Projekte verteidigen, denn er ist als Mitglied des Vorstands der Bausparkasse unter anderem auch noch für den Kredit- und Sparbereich sowie den Einkauf zuständig.

„Bei uns geht es darum, die Gesamtkosten, also IT- und Verarbeitungskosten niedrig zu halten“, beschreibt Lichtenberg seine Maxime bei allen Entscheidungen. „Immer dann, wenn wir durch die neue IT per Saldo unsere Verwaltungskosten reduzieren, wird in IT investiert. Sollten die Verwaltungskosten durch den IT-Einsatz steigen, dann stellen wir eher Personal ein“, erläutert Lichtenberg.

Alle vier Jahre wird erneuert

Im vergangenen Jahr lag wohl Fall eins vor, denn die BSH schaffte zwei neue Mainframes vom Typ z196 an. „Wir prüfen immer, wie weit man mit den bestehenden Kapazitäten kommt und versuchen, Leistungssteigerungen auch durch bessere Programmierung zu erreichen“, sagt der IT-Vorstand. Aber die alten Maschinen waren am Ende ihrer Lebenszyklen angelangt und Lichtenberg und sein Team entschlossen sich wieder einmal, „auf das höhere Niveau zu springen“.

„Wir erneuern im Schnitt unsere Großrechner alle vier Jahre und überspringen damit meist genau eine Rechnergeneration“, so Lichtenberg. Die Ablösung der alten z-9-Systeme bedeutet zugleich die Lieferung komplett neuer Maschinen: Anders als sonst, erhielt die BSH tatsächlich neue Chassis und nicht nur einen Prozessorboard-Upgrade. Allerdings sind die physischen Dimensionen gleich geblieben: Der Formfaktor von alter z-9 und neuer z196 ist der gleiche.

weiter mit „Problemloser und schneller Umstieg“

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