Juniper launcht neue NaaS-Features Neue Funktionen erleichtern SD-WAN-Netzwerkdienste

Von Martin Droysen |

Anbieter zum Thema

Mit neuen Network-as-a-Service-Funktionen will Juniper Networks die Arbeit von MSP- und Reseller-Partnern mit kabelgebundenen und drahtlosen SD-WAN-Netzwerkdiensten erleichtern. KI-gesteuerte Netzwerke sollen so leichter eingeführt werden können.

Juniper Networks führt zusätzliche NaaS-Funktionen ein und erleichtert die Einführung von KI-gesteuerten Netzwerken.
Juniper Networks führt zusätzliche NaaS-Funktionen ein und erleichtert die Einführung von KI-gesteuerten Netzwerken.
(Bild: narawit - stock.adobe.com)

Die Reihe neuer Naas-Funktionen platziert Juniper für die eigene AiOps-Plattform auf dem Markt und kombiniert damit Plattform-Funktionen wie Microservices-Cloud, offene APIs und die Juniper Mist KI. Einfach beschaffbare Cloud-Services und verwaltete Cloud-Abonnementlizenzen sind hier inbegriffen, welche Benutzer an verschiedenen Standorten nutzen können sollen.

„Juniper kombiniert Cloud-Agilität, Flexibilität und Skalierbarkeit mit KI-gesteuerter Automatisierung und Erkenntnissen“, erläutert Gordon Mackintosh, Group VP, Global Channels and Virtual Sales bei Juniper Networks. Das KI-gesteuerte Enterprise-Portfolio eigne sich daher für die Partner, zumal sie Full-Stack-Netzwerkdienste leichter über die Juniper-Mist-Cloud beziehen und verwalten können. Durch die neuen NaaS-Funktionen wird diese Dynamik noch befeuert, ist Mackintosh überzeugt. Das sorge seiner Ansicht nach für einen steigenden Marktanteil auf dem Campus und in Zweigstellen.

Flexibilität und Transparenz punkten

Die Sicherheits- und SD-WAN-Angebote von Juniper via Kabel oder drahtlos vermittelt den Partnern vorausschauende Informationen und ermöglicht die Automatisierung über den kompletten Netzwerk-Stack hinweg. Basis dafür ist die „Mist“-KI der 6. Generation des Herstellers plus dessen Microservices-Cloud. Pluspunkte seien hier anpassbare und transparente Service-Levels bis zum Client, zur Anwendung und zur Sitzung.

Zudem ist die Mist-Plattform über offene APIs programmierbar und kann nahtlos in vorhandene NOC/SOC-Systeme integriert werden. Auch die Security-Aspekte Transparenz, Bedrohungsinformationen und das Anwenden von Richtlinien sind integriert und auf jeden Verbindungspunkt ausgeweitet.

Im Detail gehören Juniper Mist Wireless Access Points mit WiFi Assurance- und Indoor Location-Abonnement-Services, „EX“-Switches mit Wired Assurance-Abonnement-Service, „Session Smart Router“, „SRX“-Firewalls mit WAN Assurance-Abonnement-Service und „Marvis Virtual Network Assistant“ (VNA) zu den neu angebotenen KI-gesteuerten Produkten. Aufgrund dieser vielfältigen Funktionen lässt sich die Lösung von Juniper ebenso leicht implementieren wie skalieren und soll damit flexibel die Anforderungen von Kunden unterschiedlicher Größe erfüllen.

Portal mit KI-gesteuertem Dashboard

Zu den neuen NaaS-Funktionen gehört beispielsweise ein gemeinsames Portal mit KI-gesteuertem Betriebs-Dashboard. Hierin ist die Verwaltung von kabelgebundenen, drahtlosen und SD-WAN-Netzwerken in einem einzigen, cloudbasierten Portal zusammengefasst.

Das via Mist KI gesteuerte Dashboard liefert zu diesen Netzwerken einen ganzheitlichen, mandantenfähigen Performance-Überblick in Echtzeit. Das ermögliche etwa anpassbare Service-Levels nach Standort. Netzwerkbetreiber können dadurch kontinuierlich an der Zufriedenheit der Endnutzer vom Client bis zur Cloud arbeiten und sparen durch die rasche Remote-Problembeseitigung Zeit und Geld.

Skalierbare Bestandsverwaltung

Neu ist auch eine vereinfachte Verwaltung der Cloud-Abonnementen-Services, die Juniper in die NaaS-Funktionen gepackt hat. Im Rahmen des neuen KI-getriebenen Enterprise-Angebots werden alle Lizenzen an einem Ort gebündelt und können dem Unternehmen zufolge problemlos skaliert und nahtlos zwischen Hardwaregeräten an beliebige Standorte verschoben werden. Das soll für maximale Design-Flexibilität bei zugleich geringen Investitionskosten sorgen.

Finanzierungsmodelle an Bedarf angepasst

Auch bei den traditionellen Zahlungs- und Kaufmöglichkeiten für Managed Services hat Juniper nachgebessert, die über die eigenen Juniper Financial Services (JFS) laufen. Für das Ki-gesteuerte Enterprise-Portfolio gibt Juniper den Partnern und Kunden neben den bislang üblichen Lizenzen mit Laufzeiten von einem, drei oder fünf Jahren jetzt auch zeitlich befristete Abonnements, beispielsweise monatlich, an die Hand.

Dadurch soll gewährleistet sein, das die Lösung zu den jeweiligen Anforderungen passt. Eine dieser Optionen ist nach Unternehmensangaben ein sowohl aus CAPEX- als auch OPEX-Budgets finanzierter, verwalteter Netzwerkservice.

(ID:48549762)

Jetzt Newsletter abonnieren

Täglich die wichtigsten Infos zu RZ- und Server-Technik

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung.

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung