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Backup in der Cloud Nachts im Rechenzentrum: Datensicherung bei virtuellen Servern

| Redakteur: Ulrike Ostler

Bei dem Angebot „High Performance Virtual Server“ (HiPVS) von Pro-IO können Kunden RAM, Festplattenplatz und Rechenleistung frei skalieren. Sie bauen sich nach ihren Anforderungen den passenden Server zusammen. Doch das Unternehmen bietet auch Datensicherung aus der Cloud.

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Im Tier-3-Rechenzentrum von Pro-IO; jede Menge Infrastruktur sichert die Verfügbarkeit ab.
Im Tier-3-Rechenzentrum von Pro-IO; jede Menge Infrastruktur sichert die Verfügbarkeit ab.
(Bild: Prp-IO GmbH)

Beschädigte Daten, gelöschte Ordner, ausgefallene Speichersysteme: Wer täglich in der IT arbeitet, weiß, dass es selbst bei bester Infrastruktur keinen hundertprozentigen Schutz vor Datenverlust gibt. Im Katastrophenfall – dem Ausfall der IT durch technisches oder menschliches Versagen – kommen dann betriebliche, IT-gestützte Prozesse zum Erliegen.

Die Elektronik im Rechenzentrum von Pro-IO
Die Elektronik im Rechenzentrum von Pro-IO
(Bild: Pro-IO GmbH)

Für Unternehmen ist dies ein Horrorszenarium, denn auch wenn alles stillsteht: Die Kosten laufen weiter. Diese sind zwar von Branche zu Branche verschieden, jedoch gehen Schätzungen davon aus, dass es sich im Schnitt um mehr als 100.000 Euro pro Stunde handelt.

„Um im Ernstfall vorbereitet zu sein, lässt sich mit einem guten und funktionierenden Backup-Management den Eventualitäten von Datenverlusten aktiv entgegenwirken. Dieses sollte bei IT-Verantwortlichen immer auch Teil einer umfassenden Disaster Recovery Strategie sein“, so Swen Brüseke, Geschäftsführer des High Performance-Webhosters Pro-IO.

Swen Brüseke ist der Geschäftsführer des High Performance-Webhoster Pro-IO.
Swen Brüseke ist der Geschäftsführer des High Performance-Webhoster Pro-IO.
(Bild: Pro-IP GmbH)

Wie funktioniert das?

Die ausfallsicheren HiPVS des Webhoster sind mit einer Backup-Funktion ausgestattet. Diese erstellt jede Nacht automatisiert eine Kopie des HiPVS und transferiert sie auf einen Backup-Server.

„Anschließend wird dieser Snapshot auf einen weiteren Backup-Server kopiert, der sich in einem anderen deutschen Rechenzentrum befindet. Die Daten sind damit redundant gesichert: In doppelter Ausführung und an getrennten Standorten“, erläutert Brüseke. Die gesamte Pro-IO-Cloud Infrastruktur befindet sich in deutschen, ISO-27001 zertifizierten, TIER3 Rechenzentren und wird rund um die Uhr betreut.

Da Kopien 14 Tage vorgehalten und erst anschließend nach dem First In-First Out Prinzip gelöscht werden, ist es im Worst Case möglich, bis zu zwei Wochen alte Daten per Mausklick wieder herzustellen. Die verlässliche, schnelle Wiederherstellung von Daten kann die Kosten von Systemausfällen damit erheblich reduzieren.

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