Sicherer Browser im Unternehmensnetzwerk

Microsoft Edge mit Windows Defender SmartScreen schützen

| Autor: Thomas Joos

Netzwerke mit Windows (Quelle: Pixabay)
Netzwerke mit Windows (Quelle: Pixabay) (Netzwerke mit Windows (Quelle: Pixabay))

Unternehmen, die auf Windows 10 setzen, erhalten Microsoft Edge automatisch als Browser im Betriebssystem. Mit jeder neuen Version von Windows 10 werden auch die Gruppenrichtlinieneinstellungen von Microsoft Edge erweitert.

Zu finden sind die Einstellungsmöglichkeiten über „Computerkonfiguration\Richtlinien\Administrative Vorlagen\Windows-Komponenten\Microsoft Edge“. Für die Steuerung in Active Directory müssen jeweils die aktuellen Gruppenrichtlinienvorlagen installiert werden. Hier lassen sich Cookies verbieten, oder die Skriptausführung in Edge blocken. Außerdem kann hier festgelegt werden, dass keine Erweiterungen installiert werden dürfen. Dazu wird die Richtlinieneinstellung „Erweiterungen zulassen“ deaktiviert. 

Mit Windows Defender SmartScreen kann Windows 10 verschiedene Bereiche des Betriebssystems schützen. Dazu gehören Apps, die Anwender installieren oder aus dem Store herunterladen, aber auch Webseiten und Downloads, die mit Microsoft Edge genutzt werden. Die Einstellungen dazu sind über „Computerkonfiguration\Richtlinien\Administrative Vorlagen\Windows-Komponenten\Windows Defender SmartScreen“ zu finden. Hier kann der Schutz von Windows, aber auch von Microsoft Edge gesteuert werden. Zusammen mit Windows Defender System Guard stellt auch diese Defender-Erweiterung eine wichtige Grundlage für den Schutz von Windows 10 mit Bordmitteln darf. Neben diesem Schutz verfügt Microsoft Edge in Windows 10 noch über den Schutz mit Windows Defender Application Guard, den wir nachfolgend besprechen.