Infosys ARS PowerTune

Lizenzoptimierung und -management im BMC Remedy ITSM-Umfeld

06.07.2011 | Autor / Redakteur: Roland Roßmüller / Florian Karlstetter

ARS PowerTune von Infosys sorgt bei BMC Remedy Lizenzen unternehmensweit für Transparenz.
ARS PowerTune von Infosys sorgt bei BMC Remedy Lizenzen unternehmensweit für Transparenz.

Das ARS (Action Request System) von BMC Remedy ist das weltweit führende Produkt im ITSM Umfeld und wird von Gartner November 2010 als einzige Lösung im Leader Quadrant eingestuft. Allerdings sehen sich Unternehmen, die BMC Remedy ARS einsetzen, mit der schwierigen Aufgabe der Lizenzverwaltung konfrontiert.

Wie fast jeder Softwarehersteller lebt BMC Software vom Lizenzverkauf seiner Produkte. Viele Kunden sind aber einem sehr stark steigenden Kostendruck und erhöhten Transparenz-Anforderungen ausgesetzt. Lizenzbeschaffungs-Budgets sinken und damit auch die Möglichkeit, „mal eben und schnell“ Lizenzen einzukaufen. Die Notwendigkeit eines besseren Einsatzes vorhandener Lizenzen steigt somit in den IT-Abteilungen. In diesem Spannungsfeld kann durch automatisiertes Lizenz Management ein bedeutendes Potenzial zur Kostenreduktion und -optimierung generiert werden.

Das BMC Lizenzmodell

BMC Remedy hat ein Lizenzmodell entwickelt, das versucht, den praktischen Einsatz in Unternehmen abzudecken. Dafür bietet der Hersteller, neben einer Reihe von weiteren Lizenzen, zwei wesentliche Arten von Anwender-Lizenztypen an: Fixed- und Floating-Lizenzen.

  • Eine Fixed-Lizenz ist personenbezogen, kann daher nur von einem fest registrierten Anwender genutzt werden und ist etwa um 60% günstiger als eine Floating-Lizenz, ideal geeignet für Anwender, die dauernd mit BMC Applikationen arbeiten.
  • Floating-Lizenzen dagegen sind eher für Nutzer bestimmt, die nicht tagtäglich am System arbeiten, also nur zeitweise am System angemeldet sind, oder nur wenige Stunden pro Tag oder noch seltener.

Auf den ersten Blick scheinen diese beiden Arten den gängigen Betriebsabläufen zu entsprechen.

Arbeiten aber Mitarbeiter mit Fixed-Lizenzen nur zeitweise am System, z. B. aufgrund von Urlaub, Krankheit oder gehen zwischenzeitlich einem anderen Tätigkeitsfeld nach, dann werden diese Lizenzen nur teilweise bis überhaupt nicht mehr genutzt.

Wie die gängige Praxis zeigt, nutzen auf der anderen Seite immer wieder Anwender, die eine Floating-Lizenz aus dem begrenzten Lizenz-Pool zugewiesen bekamen, BMC Remedy laufend regelmäßig – und dafür stehen dann nicht immer genug Floating-Lizenzen zur Verfügung. Da heute Unternehmen sehr dynamischen Prozessen unterworfen sind, ist es erforderlich, die Lizenzzuordnungen regelmäßig hinsichtlich Lizenzvergabe und Nutzung zu analysieren.

Trotz eines hohen Lizenzbudgets gibt es in fast allen BMC ARS Remedy basierten Applikationen Lizenzengpässe, da der Überblick bei der Nutzung schnell verloren gehen kann und die vorhandenen Lizenzen dann nicht optimal eingesetzt werden.

Möglichkeiten der Lizenzoptimierung

Bei großen Installation, mit vielen und sehr vielen Servern, sowie Architekturen, die schon über mehrere Jahre laufen, ist die Anzahl und Zuordnung der jeweiligen Lizenzen pro Server und besonders in der Gesamtsumme äußerst schwierig und teilweise nicht möglich. BMC selbst hat keinen präzisen Überblick über die verkauften Lizenzen.

Analyse über BMC Remedy Log-Files

Abbildung 1: Auszug aus dem Log-File.
Abbildung 1: Auszug aus dem Log-File.

Grundsätzlich können alle Informationen aus den Log-Files entnommen werden. In den Log-Files werden alle Zugriffe, Vergabe des Lizenztyps, Ablehnung bei ausgebuchtem Floating-Lizenz-Kontingent usw. aufgezeichnet. Wie in Abbildung 1 ersichtlich, sind alle Details für jeden Anwender vorhanden, aber sehr schwierig manuell in der Gesamtheit und über einen längeren Zeitraum zu erfassen.

Auf der nächsten Seite lesen Sie, wie sich das dynamische Lizenzverhalten von BMC ARS-Produkten mit Hilfe von ARS PowerTune automatisch analysieren und optimieren lässt.

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