IT-Infrastruktur - Was ist das? Was kostet das? Teil 2

IT Infrastruktur – Wer will schon als Kostentreiber dastehen?

| Autor / Redakteur: Jochen Michels, Michael Prinz / Ulrike Ostler

Wie viel hat Ihr Unternehmen für IT-Infrastruktur tatsächlich ausgegeben?
Wie viel hat Ihr Unternehmen für IT-Infrastruktur tatsächlich ausgegeben? (Bild: VBM-Archiv)

Mit verständlichen Strukturen in der IT-Kostenrechnung kann die Basis für faktenbasierte Entscheidungsfindung geschaffen werden. Auch die Kommunikation mit der Geschäftsseite wird durch serviceorientierte IT-Kostenrechnung erheblich einfacher. Hier gibt es wertvolle Hinweise zur marktorientierten Strukturen.

In einer Zeit, in der Cloud-Angebote zunehmend ins Bewusstsein treten und eine nie dagewesene radikale Kostensenkung in Aussicht stellen, ist zur faktenbasierten Entscheidungsfindung eine Vergleichbarkeit erforderlich. Deshalb muss die bestehende Kostenrechnung angepasst und dem Kosten-Aspekt mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden.

Als oberstes Ziel müssen Kosten-Wahrheit und – Klarheit als verbindliche Vorgaben existieren. Das IT-Management sollte hier Zielvereinbarungen und klare Kennziffern bekommen, an denen es seine Herausforderungen orientieren kann.

Damit bekommt es die Chance, vom Business entsprechend anerkannt und in der Vergütung leistungsbezogen honoriert zu werden. Einsparung ist dabei nur vordergründig das Ziel.

Die Service-orientierte Kostenrechnung

Es kommt vielmehr darauf an, die IT-Führungskräfte am Erfolg des Business teilhaben zu lassen. Jede Mehrkosten sind dann zu rechtfertigen, wenn sie einen überproportionalen Beitrag zum Gewinn ermöglichen oder auslösen.

Wie kann man nun zu einer adäquaten Kostenrechung im IT-Bereich kommen?

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Als absolutes Minimum gilt das Vorhandensein von einer adäquaten Anzahl Kostenstellen. Gehen wir einmal davon aus, dass man etwa 10 bis 20 Kostenstellen einrichten muss. Sie sollten sich vor allem an den Produkten und Services orientieren. Sie müssen aber auch erlauben, den Güterverzehr richtig ein- und zuzuordnen.

Wesentlich ist ebenso eine Durchgängigkeit der Struktur von der Beschaffung (Sourcing) bis zur Auslieferung der Produkte und Services. Der Wertefluss muss abgebildet werden, wie in jedem anderen Fertigungsprozess. Hieraus ergibt sich, dass eine marktorientierte Vorgehensweise die Aufstellung eines Kostenstellenplans erheblich vereinfacht. Man geht dabei entgegen dem eigentlichen Wertefluss im RZ vor.

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