IPV6: Neue IT-Governance-Richtlinien sind zu beachten

IP-Adressen-Management: Automatische Verwaltung wird notwendig

03.09.2008 | Redakteur: Ulrich Roderer

Die fünf Säulen eines IP-Adressen Managememnt nach Bluecat Networks
Die fünf Säulen eines IP-Adressen Managememnt nach Bluecat Networks

Die Nutzung des Internet explodiert, weil eine ständig wachsende Anzahl von Endgeräten eine Netzwerkverbindung benötigt. Neuen Technologien steigern den Bedarf an IP- Adressen. Unternehmen benötigen ein automatisiertes IPv6-Management.

Geräte für Voice-over-IP (VoIP) haben einen festen IP-Adressbereich. Viele Telefoniesysteme wurden auf VoIP umgestellt, und von diesen Systemen wird erwartet, dass sie die hohe Verfügbarkeit der traditionellen öffentlichen Telefonnetze - Public Switched Telephone Networks (PSTN) - aufrecht erhalten. Die Unterstützung von IP-Diensten wie DHCP und TFTP sind entscheidend, wenn VoIP die ‘Einwahlton-Zuverlässigkeit’ bieten soll, die Nutzer von PSTN gewohnt sind.

Durch die Verwendung mobiler Computer und anderer drahtloser Geräte entsteht ein wesentlich höherer Verbrauch an IP-Adressen und somit eine größere Herausforderung in Bezug auf Netzwerküberwachung. Der Einsatz von horizontal skalierten virtuellen Rechnern bietet Unternehmen eine optimale Methode, um bestimmte Dienste und Anwendungen zu verwalten, aber er erhöht auch die Anzahl der verwendeten IP-Adressen.

Radiofrequenz-Identifizierungskennzeichnen - Radio Frequency Identification Tags (RFID) - bieten durch die Verbesserung der Bestandsverfolgung und -verwaltung ein riesiges Potential an Leistungsfähigkeit in Bezug auf Lieferantenmanagement in Unternehmen. Da die Kosten für RFID-Tags ständig sinken, werden sie für einen größeren Bereich an preislich günstigeren Waren wirtschaftlich rentabel. RFID-Systems werden schließlich an eine IP-Hauptleitung angeschlossen, wodurch der Verbrauch von IP-Adressen beträchtlich und ständig ansteigt.

IPAM erforderlich

IPv6 bietet eine neue Vielschichtigkeit. Der Übergang von IPv4 auf IPv6 und die Verwaltung von Doppelstapeln an IPv4- und IPv6-Adressen sind zwei Faktoren, die den Bedarf an einem IP-Adressen-Management (IPAM) steigern werden.

Mit der Vergrößerung und der wachsenden Vielschichtigkeit des IP-Adressbereiches werden auch die Planung, Zuordnung und Verfolgung von IP-Adressen immer schwieriger. In der Tat wird IP-Adressen-Management (IPAM) für viele Unternehmen zu einer wachsenden Herausforderung. Primitive IPAM-Lösungen, die mit Kalkulationstabellen arbeiten, Eigenlösungen oder konventionelle Anwendungen zur Verwaltung von IP-Adressen bieten einfach nicht die ausgefeilten Leistungsmerkmale, die benötigt werden, um moderne Unternehmen bei ihren Bemühungen um eine konstante Verbindung und die Vermeidung von Ausfallzeiten zu unterstützen.

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