IPV6: Neue IT-Governance-Richtlinien sind zu beachten

IP-Adressen-Management: Automatische Verwaltung wird notwendig

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Regularien

Genauso wichtig sind für börsennotierte Unternehmen und Firmen in staatlich regulierten Branchen die neu aufkommenden IT-Governance-Vorschriften gemäß dem Sarbanes Oxley Act (SOX), dem Health Insurance Portability and Accountability Act (HIPAA), dem Gramm-Leach-Bliley Act (GLBA) und anderen Gesetzen. Die IPAM-Leistungsmerkmale für Berichterstellung und Prüfung sind notwendig, um die Einhaltung dieser Vorschriften belegen zu können. Diese Leistungsmerkmale ermöglichen es einem Administrator, fundierte Angaben dazu zu machen, wer zu welcher IP-Adresse wann Zugang hatte, und die Folgen eines solchen Zugriffs zu bewerten.

Eingeschränkte Automatisierung

Eine effektive IPAM-Lösung sollte automatische Funktionen zum Erstellen, Einsetzen, Verfolgen und Abstimmen von IP-Adressen bieten. Kalkulationstabellen verfügen nicht über eine solche Automatisierung und Eigenlösungen haben wenige oder gar keine automatischen Funktionen. Sie bieten nur eine geringe oder keine Automatisierung für die Erstellung und Verwaltung von Konfigurationen für IP-Dienste. Viele Lösungen, die nur einen einzelnen Aspekt von IPAM ansprechen, wie DNS oder DHCP, bieten nur einen kleinen Einblick in das übergreifende Verwaltungsziel, weil die Daten nur lokal verfügbar und vom Gesamtsystem isoliert sind. IPAM-Systeme müssen festlegen, wie eine DNS-oder DHCP-Zuordnung richtig erfasst und verarbeitet werden kann, nicht nur aus Sicht des Services sondern auch unter dem Aspekt der Verwaltung. Unternehmen, die Kalkulationstabellen für die Verwaltung ihrer IP-Adressen verwenden, können ihre Daten nicht dynamisch auf der Grundlage von DDNS oder DHCP Reservierungszeiträumen (lease) aktualisieren und erhalten somit keine Echtzeit- Abbildung ihres Netzwerks.

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